Aktuelle Meldungen

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Zephyr's Odem - Monthly Warfare

Unsere Alben des Monats November 2022




Da haben die Bands und Labels ja im November nochmal richtig einen rausgehauen! Verdammt gute Scheiben, wobei die neue Candlemass unsere Redaktion am nachhaltigsten beeindrucken konnte. Glückwunsch nach Stockholm! Aber auch die Plätze können sich mehr als sehen lassen und bieten einmal mehr einen repräsentativen Querschnitt unserer heiß geliebten Musikrichtung.

Mit dem „Restmüll des Monats“ taten wir uns etwas schwer, doch schlussendlich schafften es Nickelback doch, mit ihrer auf Sicherheit gebügelten neuen Scheibe diese Trophäe einzuheimsen. Auch hier ein „Glückwunsch“ in Ahornland. Alles weitere im Review.

Auch haben wir in unserer Audio Show in diesem Monat mit sage und schreibe 3 Bands aus dem Monthly Warfare ausführlicher unterhalten, Band vier steht noch in den Startlöchern und wir hoffen, dass es nunmehr bald mal klappen wird.

Schauen wir mal, was der Dezember bringt, wobei die ersten Prognosen ziemlich mau aussehen, aber was nicht ist…Ansonsten verbringt die Vorweihnachtszeit nach Eurem Gusto und vor allem in Frieden, Ruhe, Gelassenheit und viel guter Musik. Wir lesen uns dann um Silvester rum ungefähr. Tschö!



TOP 15 - NOVEMBER 2021


CANDLEMASS – Sweet evil sun (2022)

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

„Sweet evil sun“ ist definitiv nicht das beste Album von Candlemass, aber beileibe auch keins, bei welchem man auf Teufel komm raus nach dem Haar in der Suppe suchen sollte. Man sollte dieses Lavamonster, dieses Slow-Mo Manifest einfach auf sich wirken lassen, welches den trüben November noch ein wenig trüber, nasser und dunkler erscheinen lässt.

XENTRIX – Seven words (2022)

Bewertung: 9,4 von 10 Punkten

Ihr braucht eine wohltuende Nackenmassage? Ein Thrash Album, welches von vorn bis hinten das bietet, was man sich von dieser Musikrichtung erwartet? Dann zückt Euren Geldbeutel und investiert ein paar Münzen, um Xentrix Eure Unterstützung angedeihen zu lassen, denn „Seven words“ ist für mich eines DER Thrash Metal Highlights in diesem Jahr...

FATEFUL FINALITY – Emperor of the weak (2022)

Bewertung: 9,4 von 10 Punkten

Emperor of the weak“ ist genau DER Soundtrack, den man sich in diesen nasskalten Tagen wünscht, denn mit persönlich wird bei solchen Thrash Rasereien sofort warm ums Herz. Noch einen Hinweis am Schluss. Regler auf Zehn und dieses brutale Stück Raserei in voller Lautstärke genießen und sich das Teil physikalisch ins Regal wuchten. Megageiles Album!


BEST OF THE REST


KARG – Resignation (2022)

Bewertung: 10 von 10 Punkten

Wem kann man „Resignation“ also empfehlen? Nun, an sich kann wahrscheinlich jeder hier zumindest etwas finden, der gerne noch nach dem Hören Ohrwürmer zurückbehält. Besonders ans Herz gelegt sei dieses Album aber auf jeden Fall allen, die vor Stress und Verzweiflung nicht mehr können und vor Trauer und Frustration am liebsten schreien würden. Mir hat es auf jeden Fall geholfen.

SWORD– III (2022)

Bewertung: 9,5 von 10 Punkten

Besser kann man die Vorgaben ‚zeitlos‘ und ‚unverbraucht‘ kaum in Noten fassen. „III“ ist für mich eines der Highlights im klassischen Heavy Metal dieses Jahr, und wird auch weiterhin stetig seine Runden in meinen diversen Krachmaschinen drehen. Wer auf klassischen Metal steht, der zwischen Heavy Metal und US- Power- Metal gewaltige Fußstapfen hinterlässt, sollte hier umgehend zugreifen.

DOOMOCRACY – Unorthodox (2022)

Bewertung: 9,4 von 10 Punkten

DOOMOCRACY hat ein sehr starkes Album geschaffen, welches sich auch in Zukunft noch gut beweisen kann. Es ist auch mal schön zu hören, dass die Moderne gute Bands zu bieten hat und ein Genre nicht vor dem aussterben stehen braucht.     

DREAM UNENDING – Song Of Salvation (2022)

Bewertung: 9,3 von 10 Punkten

Die Songs fallen nicht immer so lang aus und geben einen auch mal Zeit etwas Luft zu holen. Der Gesamtsound der Scheibe fällt recht groovig aus und basslastig. Die Gitarre wiederum hat eine schön klare und hohe Einstellung. Gut ausbalanciert. Wem das alles zu soft ist oder einem der gewisse Kick fehlt, hat beim letzten Track nochmal die Gelegenheit sich eine härtere Nummer zu gönnen. Hier vereint sich nochmal alles Dagewesene zu ein kleinen Opus.

VITTRA – Blasphemy Blues (2022)

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

Aber auch sehr frühe In Flames treten hier recht deutlich zum Vorschein. Also wer auf urigen klassischen Melodic Death Metal der ersten Stunde schwört, dem eine gewisse Eigensinnigkeit nicht unwichtig ist, wird Vittra recht schnell zu seinen Entdeckungen des Jahres 2022 zählen dürfen.    

TERRIBLE SICKNESS– Flesh For The Insatiable (2022)

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

Und wer schnell spielt, ist auch schnell fertig, weshalb nur ein einziger Song die Vierminutengrenze knackt. Das verleiht dieser Tour De Force zusätzliche Dynamik. Wer eher die brutalen Aspekte des Death Metal bevorzugt, auf ausgeklügelte Songs und sporadische Melodien, treibende Gitarrenläufe und Einfallsreichtum nicht verzichten möchte, ist bei TERRIBLE SICKNESS gut aufgehoben.

SOUL GRINDER – Anthems from the abyss (2022)

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

„Anthems from the abyss“ ist nicht nur für den geneigten Death Metaller ein unbedingtes Muss, sondern sollte auch von den kleinen Pandabärchen mal angetestet werden, die bei vielen Versatzstücken durchaus den Drang nach spontanen Kirchenentzündungen verspüren könnten. Einmal mehr ein verdammt starkes Brett aus dem Hause Soul Grinder.

MANDRAGORA THURINGIA – Rex Silvarum (2022)

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

Was mir besonders an der Truppe gefällt, dass zumindest bei dem mir vorliegenden Album, trotz der Referenzen und Ähnlichkeiten zu anderen Szenegrößen, ein durchaus eigener Stil erkennbar ist, der von jedem etwas Gutes herauspickt, um daraus mit der eigenen Liedkunst was Selbständiges zu schaffen. Kurzum, hier sollte wirklich jedes Fanherz auf die vollen kommen, sofern nur einem nur einer der gesamten genannten Bandnamen zusagt.

INGESTED – Ashes lie still (2022)

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

Wenn man „Ashes lie still“ auf einen Satz runterbrechen muss, so soll dieser lauten: Brutal bis zum Abkacken, dennoch sauber und differenziert aufgenommen und produziert, aber immer mit einem Haufen Atmosphäre, trotz regider Brutalität.“ Langer Satz, gell?

IN SANITY – For we triumph (2022)

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

In Sanity machen auf ihrem vierten Album so gut wie alles richtig und sollten mit diesem hart rockenden Kleinod durchaus in der Lage sein, sich gegen die nationale und internationale Konkurrenz behaupten zu können. Ich für meinen Teil finde die Scheibe jedenfalls unfassbar gut.

LEATHER – We are the Chosen (2022)

Bewertung: 8,5 von 10 Punkten

So bleibt ein mehr als gelungenes drittes Album von Leather Leone, dass etwas vielschichtiger als der 2018er Vorläufer ist. Das vor vier Jahren doch zweifelsfrei ziemlich kompromisslos daher kam. Auf „We Are The Chosen“ stellt der gleichnamige Titelsong eine prägende Hymne des Albums dar. Leather haben sich auf dem 2022er Langspieler mehr Raum gegeben, ein paar Kontraste mehr in den Sound zu integrieren, klingt für mich noch ein Stück reifer und macht den Sound dieser kalifornischen Ausnahme-Sängerin noch interessanter.

CRIME – Master Of Illusion (2022)

Bewertung: 8,5 von 10 Punkten

Auch wenn zum Ende mich nicht jeder Song in einen Euphorietaumel treibt, aber hey. So hätte das Album mit zwei, drei Songs weniger auch etwas kompakter gewirkt. Sei es drum, Crime haben mich überzeugt und bereiten mit diesem Album jede Menge Freude. Das mit einem hübschen Artwork und einem knalligen Sound aus dem Proton Studio, fast alles richtig macht.       


HOT OF THE MONTH


LEGIONS OF THE NIGHT - Hell (2022)

Bewertung: 9,5 von 10 Punkten

In den Achtzigern hätten Savatage durchaus Schweißausbrüche bekommen, hätten sie die Säbel mit Legions of the night kreuzen müssen. Da sich die amerikanische Epic Power Metal Legende aber seit Jahren auf dem Abstellgleis befindet, ist der Weg zur Eroberung der Weltherrschaft frei, verbunden mit der Hoffnung, dass aus dem Projekt vielleicht doch eine bühnenreife Band wird, denn diese epische Musik des Trios hätte es mehr als verdient, live gehört zu werden.


PREMIUM CD TIP


THRESHOLD – Dividing lines (2022)

Bewertung: 9,5 von 10 Punkten

Threshold ist eine dieser Bands,die man blind kaufen kann, ohne auch nur eine einzige Sekunde nachdenken zu müssen. Musikalisch von einem anderen Stern ist „Dividing lines“ lediglich nicht mit der Höchstnote ausgestattet worden, da halt der oben besprochene Vorgänger nie und nimmer zu toppen sein wird. Wobei ich mir bei einer meiner Lieblingsbands doch so langsam nicht mehr ganz so sicher bin.


RESTMÜLL DES MONATS


NICKELBACK – Get rollin` (2022)

Bewertung: 5,5 von 10 Punkten

Nickelback können rocken, davon durfte ich mich auch schon live überzeugen, und tun dies auch bei einigen Stücken auf „Get rollin‘“ richtig formidabel, doch der Rest des Albums ist ein Grund dafür, warum die Kanadier immer wieder mit Mist beworfen werden. Ein Nummer-Sicher-Album, welches den Marktwert der Band nicht unbedingt steigern, aber auch nicht stagnieren lassen wird. Die Leute werden es kaufen und die Hater haben erneut Minimum 6 Gründe, Nickelback zum Teufel zu jagen. Verdammt schade…


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