VERDAMMT STOLZ!



Die schwedischen Berserker von MÅNEGARM kamen die Tage mit ihrem zehnten Album um die Ecke. Das feine Teil hört auf den unaussprechlichen Namen „Ynglingaättens Ödeund lässt uns erneut in die skandinavische Welt der Sagen und Legenden eintauchen. Da die Scheibe auch innerhalb der Zephyr´s Odem Redaktion für so einige Begeisterungsstürme sorgte und in meinem Review sogar die Höchstwertung abräumen konnte, war ein Interview mit Sänger und Gitarrist Erik Grawsiö quasi unausweichlich. Der Bandkopf und Chefwikinger zeigte sich im Gespräch äußert gut gelaunt, sehr redselig und außerordentlich sympathisch.

Hey Erik, wie geht’s dir denn so? Erstmal Glückwunsch zum neuen Album, welches mich ja unheimlich zu begeistern weiß. Da habt ihr ein wirklich rundum perfektes und eindrucksvolles Werk abgeliefert. Wie geht´s euch denn jetzt, nach der sicherlich recht stressigen Zeit vor dem Release und wie zufrieden seid ihr selbst mit dem Endergebnis?

Vielen Dank! Mir, bzw. uns geht es sehr gut und es fühlt sich einfach großartig an, dass wir das neue Album endlich veröffentlichen konnten! Es war unheimlich viel Arbeit und erstreckte sich über einen langen Zeitraum Speziell das Komponieren und Aufnehmen nimmt natürlich viel Zeit in Anspruch, aber auch der eigentliche Release-Prozess beinhaltet letztendlich viel Arbeit und kann mit dem Erstellen von Videos, Promotion-Material, Play-Throughs, Interviews, Radio-Shows usw. schonmal in Stress ausarten. Wir sind aber wirklich megazufrieden mit dem Album und der ganze Entstehungsprozess hat uns unendlich viel Spaß gemacht. Trotzdem ist es aber schön, dass das Album nun endlich das Licht der Welt erblickt hat.

Ich will zu Beginn gleich mal ehrlich sein. Da ihr mit den beiden Vorabsingles zwei relativ ruhige und eher gemäßigte Songs veröffentlicht habt, war ich anfangs etwas skeptisch, ob denn die neue Platte meine hohe Erwartungshaltung erfüllen kann.

Glücklicherweise änderte sich das bereits während des ersten Hördurchlaufes der Promo und die Scheibe hat mich wirklich vom Stand weg umgehauen. Alle Songs fließen so unglaublich gut ineinander und bilden ein wahrhaft großes Gesamtkunstwerk. Allein der Opener „Freyrs Blod“ ist ein verdammtes Meisterwerk. Erst schwer metallisch, kippt der Song nach kurzer Zeit in eine dermaßen intensive und melancholische Stimmung und treibt mir in schwachen Momenten fast die Tränen in die Augen. Um was geht es denn in diesem Song, bzw. welches traurige Schicksal steckt hinter der Geschichte?


Schön zu hören, dass euch das Album gefällt. Es ist im Gesamten ein recht vielfältiges Album geworden und dementsprechend erschließt es sich nicht, wenn du nur einen Song oder eine Vorabsingle hörst. Man versteht die vielen Facetten nur, wenn man….so wie du…..das Album am Stück erlebt hat. „Freyrs Blod“ ist der längste Månegarm-Song, den wir bis heute geschrieben haben.

Ich weiß nicht, ob es eine gute Idee ist, ein Album mit einem zehnminütigen Song zu beginnen, aber wir dachten, dass „Freyrs Blod“ sehr viele typische Månegarm-Elemente enthält, welche den Sound der Band in allen Einzelheiten reflektieren. Der Song hat schnelle Parts, Blastbeats, abwechslungsreichen Gesang mit Growls, harschen Screams und Clean Vocals. Es gibt auch diesen weichen, akustischen Teil in der Mitte, der den Song "atmen" lässt und eine schöne Dynamik erzeugt. Das ganze Album handelt von dem alten nordischen Gedicht „Ynglingatal“, welches uns von einer Dynastie von Königen erzählt, die einst in den Regionen herrschten, in denen wir heute leben. Der Text für „Freyrs Blod“ beschreibt das Schicksal einiger dieser Yngliga-Könige.

Bleiben wir kurz beim Thema Lyrik. MÅNEGARM bewegen sich seit jeher auf den Pfaden der nordischen Mythologie. Wie wichtig ist euch die lyrische Seite der Band? Was wollt ihr transportieren und wer entscheidet über die thematische Ausrichtung eines Songs, oder eines Albums und fühlt sich für die textliche Gestaltung verantwortlich?

Das textliche Konstrukt der Band ist uns sehr wichtig! Die ganze Idee, als wir Månegarm in 1995 gegründet haben, war, Geschichten über die nordische Mythologie und die Wikingerzeit auf unterschiedliche Weise zu erzählen und daran halten wir bis heute fest. Jakob zeichnet sich für die Texte verantwortlich und er ist derjenige, der die Ideen für das Konzept oder das Thema eines Albums festlegt. Er hat auch bereits einige Vorstellungen für das nächste Album, aber davon werde ich euch erstmal (noch) nichts erzählen, hahaha.

Lass uns über das lyrische Konzept des aktuellen Albums sprechen. Als Thema habt ihr euch dieses Mal das „Ynglingatal“ Gedicht vorgeknöpft, welches vom Schicksal einer altnordischen Dynastie – dem Haus Ynglinga handelt. Rein von der, stellenweise sehr gefühlvollen musikalischen Ausrichtung wie z.B. beim herzzerreißenden „En Snara Av Guld“, scheint es sich um eine sehr emotionale Geschichte zu handeln. Erzähl doch mal ein bisschen was zum lyrischen Konzept auf „Ynglingaättens Öde“.

Ja, das neue Album ist aus lyrischer Sicht ein Konzeptalbum und basiert, wie du bereits erwähnt hast, auf dem alten nordischen Gedicht „Ynglingatal“. Dieses Gedicht erzählt uns von einer schwedisch / altnordischen Dynastie der Könige von Uppsala, von ihren Taten, ihrer Herrschaft und vor allem von ihrem Tod. Das Haus „Ynglinga“ behauptete von sich, einen göttlichen Ursprung als Nachkommen des nordischen Gottes Freyr zu haben. Die Könige waren religiöse und militärische Führer und starben oft auf mysteriöse, düstere und manchmal sogar unnatürliche Weise. Es gibt hier bei uns so unheimlich viele fantastische Geschichten und Jakob hat einen absolut großartigen Job gemacht und auf Basis dieses Gedichtes, verdammt interessante, packende und tiefgreifende Texte geschrieben.

Als besonders emotionstief erweist sich das eben bereits angesprochene und fast balladeske „En Snara Av Guld“, bei dem zum einen deine ältere Tochter im Video zu sehen ist und zum anderen werdet ihr auf der musikalischen Seite von deinem jüngsten Spross auch stimmgewaltig und wahrhaft herzerwärmend unterstützt. Dieser Song erzeugt jedes Mal eine dermaßen intensive Gänsehaut und lässt einen förmlich dahinschmelzen.

Wie viel Kinder hast du und wie stolz bist du auf die Mitarbeit deiner beiden Mädels in diesem außergewöhnlichen Song? Sind die beiden im allgemeinen auch große MÅNEGARM Fans, unterstützen dich in deinen glorreichen Schlachten oder rümpfen sie eher die Nase über den „Krach“, den der Papa da veranstaltet?

Ja genau…..meine jüngste Tochter „Lea“ singt in diesem Lied und meine andere Tochter „Tuva“ spielt die Hauptrolle im Video. Ich bin wirklich wahnsinnig glücklich über das Endresultat, was sowohl den Song an sich betrifft und auch das Ergebnis der visuellen Darstellung im Video macht mich unendlich stolz. Mein väterliches Herz könnte nicht härter schlagen als in dem Moment, wenn ich meine lieben Töchter in diesem Song / Video höre und sehe.

Ich habe viele Kinder in meinem Leben. Da gibt es meine beiden Töchter, die ich gerade erwähnt habe. Dann währen da noch meine beiden älteren Kinder. Diese sind aus einer früheren Beziehung und auch eigentlich gar nicht meine leiblichen Kinder, aber wir haben so lange zusammengelebt und ich kenne sie, seit sie sehr klein waren, also fühlt es sich an, als wären es meine eigenen Kinder. Sie sind heute schon 28 und 26 Jahre alt, seit vielen Jahren ausgezogen und haben mittlerweile schon ihre eigenen kleinen Familien gegründet.

Seit vier Jahren lebe ich nun mit meiner fantastischen Freundin zusammen und auch sie hat zwei Jungs (10 und 13 Jahre alt) mit in die Familie gebracht. Ihr seht also, wir sind eine recht große Familie, aber ich liebe das und genieße es in vollen Zügen. Leider stehen meine Töchter überhaupt NICHT auf Metal, hahaha! Sie mögen Månegarm und sie sind stolz auf mich und auf das, was wir mit unserer Band erreicht haben, aber sie hören unsere Musik nicht.


Erzähl mal was zum Cover, welches wieder einmal von Eurem langjährigem Wegbegleiter Kris Verwimp gemalt wurde und als wahre Augenweide bezeichnet werden kann. Kommt für euch ein anderer Künstler überhaupt nicht in Frage und was genau möchte uns diese gezeigte Szene vermitteln?

Ja, Kris hat dieses erstaunliche Cover und auch alle Illustrationen im Booklet für jeden einzelnen Song gezeichnet. Er hat wieder einmal grandios abgeliefert und wir sind völlig beeindruckt von seiner bemerkenswerten Arbeit. Kein anderer Künstler vermag es wohl, unsere Ideen so grandios umzusetzen und wir lieben es regelrecht, mit Kris zusammenzuarbeiten. Ich kann mir einfach keinen anderen Künstler vorstellen, der ein Månegarm-Cover auf diese intensive Weise erschaffen kann wie Kris.

Das Cover zeigt die bildliche Darstellung, welche sich hinter der Geschichte des 2. Songs „Ulvhjärtat“ verbirgt. Es geht um „Ingjald Illråde“, dem letzten König der „Ynglinga-Dynastie“, der über Uppsala und Svetjud herrschte. Als kleiner Junge war „Ingjald“ sehr schwach und gebrechlich, aber sein Ziehvater, der blinde Mann „Svipdag“, riet ihm, um Kraft zu gewinnen, dass Herz eines Wolfes zu essen. „Ingjald“ folgte dem Rat des alten Mannes, aber das Ergebnis nach dem Verzehr eines Wolfsherzes war nicht nur, dass er härter und stärker wurde. Nein, er nahm auch den Verstand und das Temperament des Wolfes an. So wuchs „Ingjald“ zu einem ehrgeizigen Herrscher heran, der sein Königreich zum Blühen und zum Wachsen brachte, aber mit der Zeit wurden seine Gedanken immer dunkler und düsterer.

Sein verräterischer Verstand brachte ihn letztendlich dazu, nahe gelegene Könige einzuladen, nur um sie lebendig zu verbrennen und sein Königreich somit, um deren Ländereien zu erweitern. Seine wilde, grausame und rücksichtslose Herrschaft beinhaltete viel Verrat und Eidbruch und schließlich wurde er nur noch "Ingjald der Widerwärtige" genannt.

Eure Musik ist ja stellenweise stark vom „Folk“ beeinflusst. Sehr zu meiner Freude hebt ihr euch aber von der im Genre oftmals so weitverbreiteten „Humpa-Humpa-Bier-Met-saufen“ Mentalität ab und geht dementsprechend mit einer gewissen Ernsthaftigkeit an die Sache heran. Wie kommt das? Habt ihr auf derart alkoholgeschwängerte Partymusik keinen Bock oder liegt es daran, dass ihr der skandinavischen Sagen- und Legendenwelt einfach mit dem nötigen Respekt entgegenkommen wollt?

Weißt du, die Leute können natürlich alle machen, was sie wollen, aber diese "Humpa-Humpa-Biertrinken-Sache“ und das Tragen von alberner „Bühnenkleidung“ interessiert mich überhaupt nicht. Musik ist für uns sehr wichtig und es gibt absolut keinen Grund dafür, z.B. verkleidet als dämliche Kaugummikugel auf die Bühne zu gehen, hahaha. Wenn du einmal anfängst, diesen humoristischen Metal zu spielen, dann bist du für immer an dieses "Genre" gebunden und kannst auch nicht erwarten, dass die Leute dich ernst nehmen. Wir wollen mit unserer Band lieber "echte" Geschichten erzählen und es gibt so viele faszinierende und interessante Gedichte, Sagen und Mythen, die man erforschen und vertonen kann. Wir glauben, dass Geschichte für viele Menschen sehr "verbindend" ist, und die Erforschung der eigenen Historie macht sie zumindest für uns noch interessanter.

Leider ist von sehr vielen alten Gedichten und Mythen nur noch sehr wenig erhalten und im Laufe der Zeit werden die Überlieferungen dieser Geschichten und Sagen mehr und mehr in Vergessenheit geraten und irgendwann komplett verschwinden. Für viele Menschen sind sie das sogar bereits. Wir glauben, dass wir mit unserer Art des Umgangs mit diesem historisch überlieferten Material aus unserer Vergangenheit, ein kleines Stück dazu beitragen können, Geschichte am Leben zu erhalten!


Ein MÅNEGARM Album wirkt auf mich immer sehr hingebungs- und liebevoll inszeniert und gerade das aktuelle Meisterwerk macht einen wunderbar facettenreichen und bis ins kleinste Detail ausgetüftelten Eindruck. Wie muss man sich den Entstehungsprozess eines MÅNEGARM Albums vorstellen? Seid ihr dicke Kumpels, trefft euch regelmäßig zum Proben und tüftelt im Proberaum gemeinsam an neuem Material, oder gibt es einen Hauptsongwriter, der sich für das musikalische Erschaffen eurer Kunst auszeichnet?

Wir arbeiten wirklich hart, um alle Details an den richtigen Ort und die richtige Stelle zu setzen und ich bin wirklich zufrieden, dass wir alle in der Band so unglaublich gut zusammenarbeiten. Die Musik, die Texte, die Illustrationen und auch unsere Videos betreffend, wir erschaffen gemeinsam ein wirklich schönes, stimmiges und völlig durchdachtes Gesamtpaket. Wir fügen uns innerhalb der Band auf eine wirklich reibungslose und unkomplizierte Art und Weise zu einem großen Ganzen zusammen. Jeder Einzelne von uns weiß ganz genau was zu tun ist und begleitet dementsprechend ein gewisses Aufgabengebiet.

Ich komponiere und arrangiere die musikalische Seite der Band, „Jakob“ zeigt sich, wie oben bereits angesprochen für die lyrische Seite verantwortlich und „Markus“ ist unser Administrator und somit derjenige, der ständig in engem Kontakt zu Labels, Bookern usw. steht. Ich muss aber dazu sagen, dass ich kein alleiniger Herrscher über die Musik von Månegarm bin undwenn ein Bandmitglied eine Idee hat, wie man die Dinge anders oder gar besser machen kann, dann setzen wir das natürlich auch um.

Weil wir gerade beim Entstehungsprozess eines MÅNEGARM Albums sind, muss man euch / dir mal ein ganz großes Lob für die unglaublich großartige Gesangsperformance machen. Gerade dieses breite vokale Spektrum lässt euch in eindrucksvoller Art und Weise aus der Masse an „Konkurrenzbands“ herausscheinen. Immerhin deckt ihr ja so ziemlich jede menschenmöglich machbare Gesangsform ab. Wie entstehen diese unglaublichen Gesangslinien, speziell die Chöre betreffend und unter welchem Einfluss richtet sich die Entscheidung, ob nun gegrowlt, gekreischt, oder zart und clean gesungen wird?

Vielen Dank, sowas hört man natürlich gerne und das geht runter wie Öl Ich singe grundsätzlich gerne abwechslungsreich und ich liebe es vor allem, „richtig“ und „clean“ zu singen. Gesangsharmonien zu arrangieren und aufzunehmen ist eines der besten Dinge, die ich kenne, wenn es um die Erschaffung von Musik geht. Wenn ich einen Song komponiere, habe ich sofort bestimmte Vorstellungen, welche Art von Gesang an den verschiedensten Stellen am besten geeignet wären, aber manchmal bekomme ich dann beim Aufnehmen das Gefühl, improvisieren zu müssen und andere Dinge auszuprobieren.

Ihr seid ja seit einiger Zeit als Trio unterwegs. Jakob Hallegren ist für die Felle zuständig, Markus André bedient die Saiten und Du bist für den Bass und den Gesang zuständig. Wer ist sonst noch so für den typischen Bandsound zuständig? Wer zeigt sich für die Geige verantwortlich und warum gibt es dafür keinen festen Platz im Bandgefüge?

Da ich ja die Songs komponiere und arrangiere, denke ich mal, ich bin hauptverantwortlich für den Sound von Månegarm.Martin Björklund“ von Mercury X spielt auf der Platte die Geige. Er steht auch mit uns auf der Bühne, wenn wir live spielen und „Tobias Rydsheim“ von Wormwood unterstützt uns an der zweiten Gitarre, wenn wir die Bühnen dieser Welt beackern. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, die Band als gut funktionierendes Trio zu belassen. Sowohl „Martin“ als auch „Tobias“ haben ja ihre eigenen Bands und eben auch dort auch diverse Verpflichtungen. Für uns passt das und die beiden sind auch mit dieser Lösung sehr zufrieden.

Euer Album erscheint ja in diversen Formaten und u.a. auch in einer echt schicken Holzbox. Dummerweise befindet sich in dieser CD-Box eine 7“ Vinyl Single mit zwei Bonustracks, während dem Vinyl Käufer und Sammler, diese spezielle 7“ Scheibe prinzipiell vorenthalten bleibt. Gut für euch und das Label, denn der Jäger und Sammler muss sich im Endeffekt beide Formate zulegen. Für den geneigten Fan und somit auch für mich, ist das aber eher ärgerlich. Habt ihr in irgendeiner Form Einfluss auf diese Editionen, oder wird das alles von eurem Label Napalm Records gesteuert?

Aktuell werden die beiden Bonustracks nur in dieser speziellen Holzbox Edition erhältlich sein. Ich kann es aber durchaus verstehen, dass diese Entscheidung für einige eher ärgerlich sein kann. Es ist halt einfach eine Möglichkeit, dem geneigten Fan und Sammler etwas Besonderes, Einzigartiges und Exklusives zu bieten. Wir und unser Label Napalm Records wollten etwas Besonderes machen und dann muss man einige Inhalte wirklich exklusiv halten. Wenn diese Songs z.B. auf sämtlichen Streaming-Plattformen verfügbar wären, dann wäre die Box nichts Besonderes.

Ganz am Anfang hatten wir sogar die Idee, das ganze Album auf Englisch als Bonusversion aufzunehmen, aber wir haben recht schnell gemerkt, dass wir für ein derartiges Unterfangen schlicht und einfach zu wenig Zeit zur Verfügung hatten. Deswegen haben wir uns letztendlich nur für die englische Version von "The Wolfheart" entschieden. Die zusätzlichen englischen Versionen von „Auns Söner“ und „Vitta Vettr“ wurden exklusiv nur für die 7" Vinyl-Single gemacht und diese ist letztendlich in der Holzbox gelandet.

Lass uns einen optimistischen Blick in die Zukunft wagen. Das weltweite Pandemiegeschehen, welches die gesamte Musikbranche in den vergangen zwei Jahren schwer zurückgeworfen hat, scheint ja so langsam wieder Konzerte, Festivals und Touren zuzulassen. Habt ihr Pläne für Konzerte, oder gar eine komplette Tour? Welche Festivals sind in eurem Kalender fett markiert?

Vor uns liegen noch einige Sommerfestivals, welche bereits seit 2020 gebucht sind. Wir freuen uns total und es wird ein absolut tolles Gefühl sein, endlich wieder auf größeren Festivalbühnen spielen zu dürfen. Hinzukommen noch einige Gigs und Festivals im April und Mai und dann ist da ja Ende August natürlich noch unser High-Light des Jahres, das Månegarm Open Air 2022, welches unser eigenes Festival darstellt. Wir organisieren dieses 2-tägige Event in unserer Heimatstadt „Norrtälje“ und haben in diesem Jahr wieder großartige Bands wie Moonsorrow, Grand Magus, Einherjer und vieles mehr am Start. Natürlich wird Månegarm dort ebenfalls zu sehen sein. Ich bin mir sicher, es wird ein absolut großartiges Festival werden, also wenn ihr die Chance dazu habt, dann überlegt nicht lange und kommt auf jeden Fall bei uns vorbei!

Erik, es war mir eine Ehre und ich bedanke mich recht herzlich für dieses kleine Interview und das aufschlussreiche, ausführliche und sympathische Gespräch. Ich möchte unsere Fragerunde aber keinesfalls beenden, ohne dir die Möglichkeit gegeben zu haben, selbst das Wort zu ergreifen. Liegt dir irgendetwas auf dem Herzen? Möchtest du noch irgendwas loswerden, bzw. gibt es etwas, was du euren deutschen Fans und denen die es werden wollen mitteilen möchtest? Dann mal raus damit.

Vielen Dank, dass ihr mich mit an Bord genommen habt! An alle Leser da draußen: Wenn ihr die Chance dazu habt, dann gebt unserem neuen Album eine Runde auf dem Platenteller. Wir sind wirklich verdammt stolz auf „Ynglingaättens Öde“ und hoffen, dass es euch auch gefallen wird.



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