RANGER | VULTURE

20.01.2017 - Berlin @ Cortina Bob

Meine Fresse! Was war denn das für ein Heavy/Speed/Thrash Gewitter im Cortina? Im Vorfeld wieder ein dickes Lob an das Wolf-Team. Wochenlange Vorfreude auf dieses Event, zauberten sie doch tatsächlich RANGER ausm Hut. Großankündigung über Facebook und anderen Kanälen, so dass sich auch Feierwütige aus anderen Bundesländern auf den Weg in die versiffte Hauptstadt machten, um diesem Konzert bei zu wohnen. Aber RANGER sollten an diesem Abend nicht die einzige Überraschung bleiben, denn als Vorgeschmack gab es die Speed/Thrash Kapelle aus NRW, die auf den vortrefflichen Namen VULTURE hört, zu bestaunen.

20:45 Uhr. Noch schnell alle Kumpels auf dem Weg durch die Wienerstraße eingesammelt, kurzen Besuch in der Weißen Taube und dann im Stechschritt zum Cortina gedackelt. Vor der Tür angekommen, versammelte sich der Mob und das ist mir dort nur selten passiert, wir mussten anstehen! Es gab erstmal eine meterlange Schlange. Theoretisch war Einlass 21:00 Uhr geplant, der dann auf 30 Minuten nach hinten verschoben wurde, das kümmerte den Mob bei den eisgekühlten Witterungsverhältnissen weniger, denn die große Frage war eher…Komm ich überhaupt noch rein?

Drinnen angekommen, ein Plätzchen klar gemacht und am Tresen schnell noch etwas für die Kehle bestellt, denn der Andrang an Menschen wurde immer enormer und wer will schon die Band verpassen, nur weil man wegen Getränken ansteht.

Alsbald, versammelten sich die Jungs von VULTURE auf der Bühne und fingen schon mal an die Instrumente anzukabeln, um dann auch bald loslegen zu können. Seit 2015, glaube ich, gibt es diese Combo und unter High Roller Records warfen sie 2016 das Demo ,,Victim to the Blade“ auf den Markt und waren plötzlich in aller Munde. Ich hatte die Jungs bereits beim Live Evil in London 2016 live gesehen, im Schlepptau mit Musikanten von LUZIFER. Die britischen Fans haben die Band ordentlich abgefeiert, aber konnten sie den gleichen Effekt auch bei uns erzielen?

Darüber brauchte ich nicht lange nachzugrübeln, denn eh man sich versah, kamen die Riffs im Speed/Thrash Format von der Bühne gepfeffert und die erste Reihe war so gut belegt, dass die Zuschauer auch in den hinteren Reihen Platzprobleme bekamen. Zugegeben, an die Setlist kam ich bei weitem nicht heran. Ein großes sorry an dieser Stelle, aber eines muss man wirklich mal festhalten, die Jungs wissen genau wie Mucke zu klingen hat und die Voice vom Frontsänger ist irgendwie schon ein echtes Markenzeichen. Wenn ich den Auftritt, mal beschreiben darf: Kurz und knackig, aber gekonnt! Saubere Sache, Jungs!
Nach einer kurzen Umbaupause, machte sich nun der Headliner bühnenfit. Das wochenlange Abwarten hatte nun ein Ende und das Publikum drängelte sich so dermaßen aneinander, dass manche von uns unwillentlich auf die hintersten Plätze verdonnert wurden, wie meine Wenigkeit aber auch einige Mitstreiter vom Wolf-Team. RANGER betraten die Bühne und bretterten Songs der alten und neuen Scheiben, mit Hinblick auf das neuste Album ,,Speed&Violence“ (2016) von der Stage und das Publikum feierte kräftig ab. Wer jetzt immer noch nicht seinen Hüftspeck durch die Weihnachtsfeiertage abtrainiert hatte, hatte bei RANGER nun die beste Gelegenheit dazu und dazu brauchte man sich nicht viel Mühe zu geben. Schüttelnde Mähnen und viel Bier kennzeichneten das Publikum, welches hier nicht mehr zu bremsen war. Meinen kläglichen Versuch näher an die Bühne zu kommen, um ein Foto zu machen, sollte ich noch sträfligst bereuen. Immerhin ergatterte ich mit meiner schlechten Handycamera ein Bild und verkroch mich wieder in mein Eckchen, um als stille Beobachterin zu fungieren, um mir alsbald den nächsten Ordnungsgong einzufangen, denn plötzlich erhoben sich Fans von ihren Stühlen und stellten sich auf die Barhocker, um ja nicht das wilde Treiben von RANGER zu verpassen, die mit ihren säbelnden Gitarrenriffs finnischen Speedmetal durchs Cortina schmetterten. Gefühlte 2 Stunden gab es den finnischen Wind um die Gehörgänge und nicht nur die Band, sondern auch die Fans zeigten sich, so schien es, nach dem Auftritt sehr zufrieden.

Da ich nicht nur meine eigene Wahrnehmung niederschreiben möchte, fragte ich wie immer Leute aus dem Publikum, wie sie den Gig wahr genommen haben. Zur Überraschung gab es geteilte Meinungen, die Einen meinten RANGER waren der Wahnsinn, Andere meinten, dass VULTURE streckenweise einen Tick besser waren, als der Headliner. Ich lass das mal so im Raum stehen und kann nur sagen, auch wenn ich ohne die Setlisten meinen Senf zum Besten gebe, war es ein bomben Abend mit hochkarätigen Bands und einem stimmungsgeladenem Publikum. Und wer am Freitag nicht da war, sollte sich vielleicht noch einmal folgenden Satz hinter seine Ohren schreiben. ,,Support the Underground, ihr Pfeifen“!

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