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ALCATRAZZ – V (2021)

(7.406) Marky (8,0/10) Heavy Metal


Label: Silver Lining Music
VÖ: 15.10.2021
Stil: Heavy Metal






Wow, na das geht doch gleich mal so richtig ab. So muss ein Opener eines Longplayers klingen! Aber upps?! ALCATRAZZ, haben einen neuen Sänger?! Graham Bonnet ist offensichtlich wegen internen Querelen raus und ein neuer Starsänger ist mit Doogie White gefunden. Er hat bekanntermaßen eine ähnlich umfangreiche Sänger Vita wie Graham vorzuweisen. Sonst blieb aber die musikalische Besatzung gleich. „V“ wurde produziert von Giles Lavery und Jimmy Waldo und auch dieses Mal sind wieder bekannten Namen, in der Form von Gastauftritten, am Start, wie Nigel Glockler von SAXON, Cliff Evans von TANK, sowie Donnie Van Stavern von RIOT, was die Beliebtheit der Band nochmals unterstreicht.

Wie schon zu Anfang erwähnt, knallt der erste Song „Guardian Angel“ so richtig Heavy aus den Boxen. Getragen von dem, nach vorne peitschenden, Doublebass Groove, entwickelt der Song eine sehr eingängige und einnehmende Dynamik. Weiter geht es mit dem speedigen Song „Nightwatch“. Hier kommt auch die stilprägende Hammondorgel von Jimmy Waldo zum Einsatz, welche die Band schon seit den 80er Jahren auszeichnet. Mit „Sword Of Deliverance“ brillieren dann mehr und mehr die famosen Gitarrenriffs und Solos, für welche sich der Saitenhexer Joe Stump verantwortlich zeichnet.

Ah, der Start zu „Turn The Wheel“ erinnert doch ein wenig an DIO´s „We Rock“. Geht im weiteren Verlauf jedoch mehr melodischer und eigenständiger zu Werk. „Blackheart“ ist dann so ein richtiger Heavy Rocker, getragen durch den hymnischen Refrain. Ähnlich eingänglich, jedoch im Uptempo, kommt „Grace Of God“ daher. „Return To Nevermore“ glänzt wiederum durch seinen epischen und getragenen Rhythmus. „Target“ wird dann erneut von der treibenden Doublebass Rhythmik getragen, bevor mit „Maybe Tomorrow“ erneut eine epische und sehr atmosphärische Nummer kommt, die gleich zu überzeugen weiß. Neben den sehr einprägsamen Gesangslinien, überzeugt auch hier wieder Joe Stump mit virtuosen Gitarrensolos.

Wenn ich mir „House Of Lies“ so anhören, fühle ich mich einerseits an die guten alten RAINBOW Scheiben erinnert. Andererseits klingt die Strophenphrasierung gar ein wenig nach dem 80er Glam Metal Sound. Demgegenüber kommt „Alice´s Eyes“ fast schon etwas experimentell daher. Den Abschluss dieser rund 1-stündigen Scheibe bildet der balladeske und längste Song „Dark Day For My Soll“. Eingangs nur mit Klavier und Gesang, entpuppt sich der Song dann schnell zu einer weiteren episch getragenen Nummer, in der sich alle Mitspieler nochmal so richtig austoben dürfen.

ALCATRAZZ kredenzen ihren Fans schon ein Jahr später, nach dem Reunion Album „Born Innocent“, eine neue Scheibe mit Namen „V“, die erneut sehr professionell und eingängig produziert wurden und abermals ein paar Hits am Start hat. Wer auf Old-School Heavy Metal der Marke DIO oder Hard Rock a la RAINBOW steht und Doogie White genauso liebt, wie Graham Bonnet, der muss hier zugreifen.

Anspieltipps: „Guardian Angel“, „Grace Of God” und „Maybe Tomorrow”


Bewertung: 8,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Guardian Angel
02. Nightwatch
03. Sword Of Deliverance
04. Turn Of The Wheel
05. Blackheart
06. Grace Of God
07. Return To Nevermore
08. Target
09. Maybe Tomorrow
10. House Of Lies
11. Alice´s Eyes
12. Dark Day For My Soul



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