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BUNGLER – The Nature Of Being New (2017)

(3.640) - Steppo (7,7/10) - Alternative Hardcore

Label: Innerstrength Records
VÖ: 03.03.2017
Stil: Alternative Hardcore

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Drei Jungs aus Rochester, NY blasen seit 2014 in schöner Regelmäßigkeit alle paar Monate neue Hardcorescheibchen in die Metal-Umlaufbahn. Ihr neuestes Werk macht mit heute die Aufwartung und 12 potenzielle Moshpit-Anstachler warten darauf meine Gehörgänge in Wollust zu versetzen. Ob den 3 Amis das wohl gelingen wird? Der Bandname heißt übersetzt so viel wie „Stümper“ oder „Nichtskönner“. Mal schauen ob das Ironie oder ehrliche Selbsteinschätzung ist.

Der Opener macht schon mal klar wo die Reise hingeht: rotzige Gitarren, glasklare Drums, drückender Bass und eine Stimme in der sehr viel Wut und Aggression steckt. Zuweilen wirkt das Ganze etwas progressiv – ob das wohl so bleibt? Die beiden folgenden Tracks kommen schon etwas tanzbarer ums Eck. Mit „Drwoning In Oil“ gießt die Riff-Fraktion nochmal ordentlich Gain ins Feuer. Das klingt schon stark nach Schweden-Zerre, passt aber super ins Gesamtbild. In Smooth Hysteria (ft. Jorge Sotomayor)” zieht der Bass dann gleich und sorgt nochmal für eine Prise Dreck und Aggressivität extra. Insgesamt wartet die Platte mit 3 Features auf. U.a. in „Close Confident“ wo man sich den Fronter von Sirens and Sailors zum gemeinsamen Schrei-es-einfach-raus einbestellt hat. Das absolute Highlight ist aber für mich eindeutig „Opia“, welcher mit über 5 Minuten Spielzeit auch der längste Titel ist. Ein absolut voluminöses Brett mit düsterer Gitarren-Atmosphäre vom allerfeinsten! Generell nimmt das Album Song um Song mehr Fahrt auf und Bungler verstehen es, die Songs so zu strukturieren, dass man als Hörer nie wirklich vorhersehen kann, was denn da gleich kommen mag.

Mal progressiv, mal punkig, aber immer straight in die Fresse. Die Vocals nur so vor Wut und Gift strotzend, schreit Sänger Sky sich die Selle aus dem Leib. Die Band spielt oft mit Feedback und anderen Störgeräuschen und setzt diese gekonnt als Stilmittel ein. Was bei anderen großen Produktionen meist beim Mixing als Kunstfehler entfernt wird, trägt hier zur Authentizität der Musik bei und macht das Ganze schön dreckig und vor allem eins: ehrlich. Ein durchaus gelungenes Album. Einziges Manko: ein bisschen mehr Abwechslung täte dem ganzen keinen Abbruch. Trotzdem ist dieses Album alles andere als langweilig.

Bewertung: 7,7 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Finders_Keepers_Takers_Leavers
02. Ex Wheels
03. Double Glare
04. Rotting Fruit (Is for the Birds)
05. Drowning In Oil
06. Dead Breath (ft. Anthony Musior)
07. Smooth Hysteria (ft. Jorge Sotomayor)
08. Marrow
09. In God We Trustfund
10. Closet Confident (ft. Kyle Birhle)
11. Opia
12. Feed Him Gravel

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