CD-Reviews K-M

MYSTIC CIRCLE – Mystic circle (2022)

(7.610) Olaf (7,5/10) Black Metal


Label: Atomic Fire Records
VÖ: 04.02.2022
Stil: Black Metal

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Ach Freunde, ick und Black Metal, dass kann doch niemals gutgehen, doch unsere Experten wollten sich nicht an das Comeback der Pfälzer Schwarzheimer heranwagen. Eines der ablehnende Zitate war beispielsweise: „Bitte nicht. Die hat man früher als ordentlicher Black Metaller immer gehasst“. Warum oder wieso wollte mir besagter Protagonist nicht mitteilen, doch für mich, der sich nicht zu erwähntem Personenkreis zählt, klingt die Scheibe eigentlich ziemlich geil.

Die junge Kaderschmiede von Atomic Fire Records darf sich also nun auf die Fahne schreiben, die nunmehr achte und selbstbetitelte Scheibe unters Volk zu werfen und man hat gut daran getan, denn, wie bereits erwähnt, kann selbst ich mich als nicht BM Fan durchaus für den fett produzierten Rundling erwärmen und habe sogar vier Songs für meine Playlist abzwacken können.

Belial is my name“ als Opener ist einer von ihnen, der mir sofort ins Hirn schoss und ohne viel Trara einem direkt in den Magen boxt und genauso gefällt wie „Hell demons rising“, der eine ganze Menge alter Thrash Elemente beinhaltet und mich von daher, als Fan jener Musikrichtung, gleich mitnahm. Auch das Tempo ist ein wenig moderater gehalten, was vielen Black Metal Bands einfach gut zu Gesicht steht und durchaus öfter vorkommen dürfte, meiner bescheidenen Meinung nach.

Ins gleiche Horn stößt „Curse of the wolf demon“ der ebenfalls etwas differenzierter aus den Boxen ballert und das spielerische Potenzial des Duos hervorhebt. Der Kracher ist allerdings nicht auf dem Mist von Aaarrrgon und dem Graf von Beelzebub (fürwahr etwas kuriose Pseudonyme) gewachsen, sondern entspringt einem bis heute fast unerreichten Kultalbum: „Death Metal“ von Possessed wird hier zur treibenden BM Nummer umfunktioniert, wobei man natürlich fragen muss, warum hier nicht Venom mit dem stilgebenen Titel herangezogen wurde? Sei’s drum, diese Version ist ein Killer und gehört in jede Playlist.

Ich weiß nicht, warum oder wieso weite Teile der schwarze Community Mystic Circle einen Bannkreis um die Truppe gezogen hat, denn ich für meinen Teil attestiere der Scheibe durchaus durchschlagenes Potenzial, wobei die Originalität zwar mit dem kleinen Löffel gefressen wurde, dennoch seine Reize und starke Momente hat. Nee Leute, ich mag das Teil durchaus!


Bewertung: 7,5 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Belial is my name
02. Seven headed dragon
03. Hell demons rising
04. Letters from the devil
05. Darkness in flames
06. The arrival of Baphomet
07. Curse of the wolf demon
08. Satanic mistress
09. Death Metal (Possessed)



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