N-P

OCEANS – Hell Is Where The Heart Is, Part 2: Longing (2022)

(7.893) Timo (8,0/10) Metalcore


Label: Nuclear Blast Records
VÖ: 29.07.2022    

Stil: Metalcore

Facebook | Bandcamp/Kaufen | Instagram | Metal Archives | Spotify





Die Berlin/Wien Direktverbindung legt noch den zweiten Teil ihrer „Hell Is Where…“ Reihe nach. Diese bemisst exakt weitere 13 Minuten, auf 4 Songs verteilt. Musikalisch schlägt man dabei in die gleiche Kerbe, wie bereits beim ersten Teil. Breitspuriger Metalcore, mit kurzweiligen Extreme Metal Ausflügen. Im Zentrum steht hierbei allerdings auch das getragene „I Want To Be Whole Again“, das sich wohlwollend vom Rest der EP abhebt. Dabei hochwertig und genretypisch agiert. Sich dabei keine songwriterischen Aussetzer leistet. Mit „Living=Dying“ findet man einen rundum krönenden Abschluss. Ergreifender melodischer Klargesang läutet das Finale des Songs ein, der zu Beginn noch wuchtigen Metalcore auslebte. Im weiteren Verlauf dann auch in filigranen Black Metal, der Marke Solefald abtaucht. Man darf anerkennen, an guten Einfällen und handwerklichen Geschick mangelt es der Kombo nicht.

Als kleines Fazit, kann man die Herren von Oceans für diese ansprechende Exkursion nur belobigen. Ein durchaus facettenreicher Metalcore/Modern Metal Kosmos den man da für sich erschließen kann. Die beiden Releases hätte man auch gut und gerne zusammen als Doppel EP veröffentlichen können, das kann man schon bemängeln. Was bleibt ist ein mehr als positiver Eindruck von Oceans und das Warten auf ein hoffentlich bald erscheinendes zweites Album, rückt nicht mehr in allzu weiter Ferne.   


Bewertung: 8,0 von 10 Punkten


Tracklist:

01. Longing
02. Home
03. I Want To Be Whole Again
04. Living=Dying



Album der Woche

Album des Monats

Album des Jahres

The new breed

VERLOSUNGEN

wo wir sind

P P P

Schrod's...

ZO SONGCHECK

V.I.P.

alter Z.O.F.F.

Join the Army

Damit das klar ist

Unsere Partner