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BURNING DEATH – Burning Death (2025)

(9.976) Maik (8,0/10) Blackened Thrash


Label: Caligari Records
VÖ: 05.12.2025
Stil: Blackened Thrash






Obwohl Metal Archives eigentlich sonst recht zuverlässig ist, sind die Jungs hier doch auf eine bandnamensgleichheit reingefallen, und demzufoklge bin ich hinter denen in dieselbe Matschgrube geplumpst. Hatte ich doch das vorliegende Album der brasilianischen ein-Mann-Kapelle BURNING DEATH von Ogarian Mendonça zugeschrieben. 

Tja, mea maxima culpa, es handelt sich hier nämlich um die Thrash-Newcomer gleichen Namens aus Nashville Tennessee, die sich hier anschicken, dem ständigen Nimbus dieser Stadt als home sweet home der Countrymusik ordentlich eins auf die Stetsons zu kloppen. Das selbstbetitelte Debütalbum von BURNING DEATH scheppert sich so richtig derbe in die Nikolausstiefel, dass dem Baum die Glocken aus der Krone fliegen.

Mit angeschwärztem Thrash rennt man bei mir ja eh offene Türen ein, auch wenn die Türangeln mittlerweile ein wenig ausgeleiert erscheinen. Burning Death bietet Thrash Metal, der so richtig aus der untersten Kiste der thrashologischen Historie zu stammen scheint. Wer auf die früheren TOXIC HOLOCAUST steht, auf die alten teutonischen Frühestwerke der Platzhirsche DESTRUCTION oder KREATOR gehuldigt wird, kann sich mit Sicherheit auch bequem an dieser Scheibe längstrinken.

Überraschungen sollte man allerdings nicht erwarten, denn was der Gute hier auf Polykarbonat gebrannt hat (uuuhhh, ich glaube, das Teil gibt es vorerst nur digital, ich Doofie), könnten böswillige Menschen als Aneinanderreihung altbekannter Standards diffamieren. Gut, zu einem großen Teil hätten die damit recht, denn alle Riffs und Zubehör hat man sicher schon zigtausendmal gehört. Doch in dieser Sparte etwas Neues zu kreieren, dürfte kaum möglich sein, wenn man diese Spielart der Thrasherei anvisiert.

Und es kommt ja letztlich darauf an, was man aus der Sache macht, und für Thrashflegel wie meinereinem macht BURNING DEATH alles richtig. Die Mucke ist treibend, old school, dreckig und macht Laune. Und gut gespielt ist es außerdem, direkt auf den Punkt und voll in die Fresse. Dazu kommt noch eine Produktion, die schön bösartig in die Venen drückt. Das unterstreicht die Stimmung, die ich so gern als „apokalyptisch“ bezeichne.

Gut, über das Coverartwork könnte man streiten, das zieht einem wirklich nicht die Socke vom Fuß. Zugegeben, es sticht etwas heraus, aber es wirkt auch wie das Zeug, welches ich als Teenie auf meine Schulhefter gekrakelt habe. Und warum, bei allen Thrashgöttern, ist da nicht das geile Bandlogo drauf zu sehen?

Burning Death stellt mit Sicherheit keinen Meilenstein im Bereich der stromgitarrenorientierten Musik dar, kloppt einem aber schön die Ohrmuscheln weich. Wer mit dem old school blackened Thrash-Zug fährt, sollte vielleicht auch mal an der Station BURNING DEATH einen kurzen Aufenthalt einplanen. Bringt Bier mit! Ich warte dort und habe Durst.

Anspieltipp:
🔥Cold Bite Of Steel
🔥Lusting For Death


Bewertung: 8,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Genocidal Litany
02. Vengeance Of The Inferno
03. Death Is Salvation
04. Cold Bite Of Steel
05. Severed
06. Lusting For Death
07. Revel In Violence
08. Final Sacrament




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