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KANONENFIEBER – Soldatenschicksale (2026)

(10.085) Clemens (9,0/10) Death Metal


Label: Century Media
VÖ: 06.02.2026
Stil: Black Death






KANONENFIEBER haben kürzlich die „Soldatenschicksale“-Compilation veröffentlicht und natürlich ist das Werk auch bei uns auf dem Rezensier-Tisch gelandet. Dieses Mal bin ich an der Reihe mit dem Dienst und gebe zu, dass die Platte ggf. aufgrund von „Trveness“ oder fehlendem Interesse, mich mit der Band zu beschäftigen, deutlich schlimmer hätte ausfallen können. Aber was soll ich sagen?

Damals waren sie für mich eine Band, welche wie aus dem Nichts kam und da war, danach eine Truppe, die auch in meinen eigenen Kreisen meist negative Stimmung und Reaktionen erzeugt hat und nun? Ja, nun mag ich die Band und gebe das gerne zu. Das ist Black Death Metal, wie ich ihn mag, welchen zum Beispiel in meinen Augen Vorreiterbands wie BEHEMOTH schon längst wieder aus den Augen verloren haben. Okay, die Inszenierung und das Drumherum haben beide Bands aber gleich drauf und ich muss sagen, das möchte ich auch nicht missen. Das hat definitiv was, untermalt das Gehörte und rundet die Show ab. Stört die Heavy Metal Bros bei MAIDEN oder gar AMON AMARTH doch auch nicht.

Was soll’s, die Mukke knallt, kommt mal aus dem eigenen Lande und ist sehr gut durchdacht, inszeniert und komponiert. Bietet damit aber auch eine heftige Qualität in Sachen Produktion und Vielseitigkeit. Weshalb es echt ’ne gute Idee war, die beiden neuen Tracks, welche die größte Seeschlacht im 1. Weltkrieg thematisch anreißen (Skagerrak), mit den „Hits“ der anderen bisherigen Veröffentlichungen im aktuellen Status Quo der Band im neuen Soundgewand gleich mitzuliefern.

Nötig wäre das nicht gewesen, aber verständlich ist es und gibt dem Der Füsilier I (2025) nochmal eine noch beeindruckendere Note und Tiefe, sowie es Kampf und Sturm (2025) mehr Nachdruck als eh schon vorhanden verleiht. Dazu reihen sich wie gesagt die neuen Titel Z-Vor! und Heizer Tenner gleich an vorderster Front aneinander und liefern die genannte Qualität und Präzision ab. Nach dem Reinhören in die Band muss ich wirklich gestehen: Hier fungiert jeder einzelne Titel als ein wirklich gutes bis sehr gutes Musikstück, ohne dass es sogenannte „Füller“ gibt oder man andere Tracks für die Atmosphäre oder den Gesamtzweck der Musik benötigt. Das hat man selten, sehr selten und gehört daher für mich zu Recht an die Spitze.

Natürlich werden weiterhin Leute mahnend an 0815-Riffs oder plumpen Texten sich entlanghangeln, aber mal ganz ehrlich: Das Argument trifft auf fast jede Band mit zumindest einem großen Label dahinter oder großen Touren zu. Und warum? Weil es eben kein Nischenprodukt für nur 10 Hörer ist. Wer das haben will, findet es im Underground. Wem dies aber zu speziell ist bzw. den das nicht kümmert oder der einfach Spaß an dem hat, was ihm gefällt, hört eben was anderes – und das bekommt in diesem Fall von mir 9 Punkte!

Anspieltipps:
🔥 Z-Vor!
🔥 Der Füsilier I (2025)


Bewertung: 9,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Z-Vor!
02. Heizer Tenner
03. Ubootsperre (2025)
04. Kampf und Sturm (2025)
05. Die Havarie (2025)
06. Der Füsilier I (2025)
07. Der Füsilier II (2025)
08. The Yankee Division March (2025)
09. Die Fastnacht der Hölle



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