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ANTIVERSUM - Cosmos Comedeni (2017)

(3.996) - Elmo (5,5/10) - Black Doom Death Metal

Label: Invictus Productions
VÖ: 29.09.2017
Stil: Black Doom Death Metal

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Ein zerstörerisches, brachiales und atmosphärisch dichtes Machwerk lassen die Schweizer da auf uns herab fallen. Und es erschlägt einen tatsächlich, was da aus den Boxen knallt. Kaum zu glauben, dass es sich hierbei um das Debut der durchaus begabten Band handelt.

Nun ja, anscheinend musiziert man dann doch schon seit 2010 zusammen und hatte genügend Vorbereitungszeit, um solch eine gelungene Scheibe vorzubereiten und aufzunehmen. Im Jahre 2015 veröffentlichte die Band über das Label Invictus Productions ihr Demo namens „Total Vacuum“, was wie der Titel schon begreiflich machen sollte, ebenso anti-kosmisch und brachial, wie das Debut klang und den Weg für das Kommende ebnete.

Der monumentale Sound ergießt sich in wahren Fluten über den Hörer und umspült ihn. Ein gewaltiges, massives Klangebilde mit donnernden Drums und heiseren (unverständlichen), verhallten Vocals, das nicht einen Radiosong bietet, sondern wohl für Kenner der Szene und Zuhörer mit Zeit und Leidenschaft für noisige Ausflüge in die dunklen Landschaften des Doom Black Death Metals geschaffen wurde. Dafür muss man schon offen sein, denn ansonsten wird es schwierig die Facetten der gut produzierten Songs zu entdecken. Und danach muss man schon suchen, denn Soundwälle sind markerschütternd und der durchweg monotone Gesang lädt nicht gerade dazu ein, dass der geneigte Zuhörer eine Verbindung zu der Band und ihren Songs aufbaut.

Wie der Titel des Demos schon besagte.... die Band agiert wirklich in ihrem Kosmos und musiziert im totalen Vakuum fernab von Regeln und Erwartungen.

Das kann man mögen. Oder nicht. Ich mag es nicht. Mich lässt es kalt und es bietet mir keinen Zugang zu den Musikern. Was wollen die, frage ich mich beim Genuss der Songs. Ich meine, all diese antikosmischen Metaltypen machen es sich sehr leicht. Denn egal wie die Reaktion des Publikums ausfallen mag, es ist anti. Findet sie jemand gut, ist das anti. Findet man sie schlecht oder langweilig, dann ist das ebenfalls anti oder man hat es halt nicht verstanden.

Ich höre schon das Talent der Musiker und die Leidenschaft und das macht wirklich vieles wett, das den Kompositionen an Eigenständigkeit und Wiedererkennbarkeit mangelt. In Summe ist das Ergebnis dann knapp gut. Man ist auf der sicheren, auf der gegnerischen, Seite. Antiversum eben.

Bewertung: 5,5 von 10 Punkten

Tracklist:
1. Antinova
2. Chao e Orta Est
3. Cosmos Comedenti
4. NihilAd Probandum

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