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BLOODRAIN - Conarium (2017)

(3.726) - Clemens (5,0/10,0) - Death Metal

Label: Independent
VÖ: 13.04.2017
Stil: Death Metal

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Die "noch" recht junge Formation Bloodrain aus Mexiko ließen vor Kurzem ihr neues Werk "Conarium" auf die Death Metal Hörerschaft los. Stampfend tief und vor allem urig, dass sind die Haupteigenschaften des Silberlings ("You Lost"). Recht simple Tonqualität gepaart mit nicht zu übertriebenen Gitarrenriffs treffen aufeinander. So wie es vor ein paar Jahren zum größten Teil noch war. Keine High-End Produktion, dafür aber greifbare Melodien für das Knochenmark.

Die Titel lassen sich dementsprechend also natürlich schnell verinnerlichen und die Hauptintension fix erkennen. Das Mainriff wird z.B. zum Anfang gleich preisgegeben und daraufhin der Song aufgebaut ("Rusting Blood"). Nicht schlecht, aber kennt man eben schon. Die alte Schule könnte man fast meinen. Für ein wenig Abwechslung gibt es eine kleine frische Briese thrashige Solis in dem ein oder anderen Song.

Natürlich bestätigen die Ausnahmen aber die Regel. So wie z.B. auch bei "Ascalpha" Frauengesang das ganze Geschen unterstützt. Beim hören von "Conarium" kommen aber sofort diese Gedanken bezüglich der Einfachheit recht schnell an die Oberfläche und bedecken sämtliche andere Eindrücke. Und genau das ist bei den nicht all zu spektakulären Songs das große Problem. Denn auch wenn das Grundgerüst in Sachen Sound, Songwriting und Instrumentalisierung recht solide steht. So steht es einfach nur blank in der Gegend. Die Songs hängen förmlich in der Luft und schaffen es nicht auszubrechen. Der Funke springt einfach nicht über. Sehr schade. Dies ist unter anderem auch dem etwas unzureichend präsenten Gesang geschuldet. Welcher zu sehr 0815 die Texte rüber bringt und in Sachen Druck und Aussagekraft einfach in der Masse unter geht. Zusammenfassend ist der Gesamteindruck beim hören von "Conarium" ähnlich wie bei einem Blockbustermovie von vor 10 Jahren, welchen man jetzt für ein Apfel und einem Ei bei dem nächsten Fachhändler hinterher geworfen bekommt, aber schlussendlich dennoch nicht mitnimmt. Irgendwie erweckt es das Interesse, schafft es aber einfach nicht zu überzeugen. Da hilft auch die selbe Thematik, sowie Intro und die Einspieler beim Titeltrack nicht, welche Hypocrisy beim Vorletzten Album und dem Track "Hang Him High" wesentlich besser umgesetzt haben.

Es wird, bzw. gibt aber auch diese Leute/Fans, welche die Grabbelboxen leeren und ähnlich wird es bei Bloodrain auch klappen können. Es wird nur eben seine Zeit dauern. Und auch wenn es nun nicht DAS Death Metal Album ist, so bleibt unter dem Strich noch eine gute Scheibe übrig, auf der man für die Zukunft aufbauen kann und welche man nach einem Gig mit gutem Gewissen an den Mann bringen kann.

Bewertung: 5,0 von 10,0 Punkten

Tracklist:
01. Omninous
02. You Lost
03. Rusting Blood
04. Voynich
05. Ascalpha
06. Disown Me
07. Conarium
08. Pogromo
09. Cleave And Remains

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