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CORPUS DIAVOLIS - Atra Lume (2017)

(3.705) - Clemens (7,0/10,0) - Black Metal

Label: ATMF Rec.
VÖ: 06.04.2017
Stil: Black Metal

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Vor kurzer Zeit hat ein kleines dunkles Werk die Welt erblickt. Corpus Diavolis haben ihr drittes Werk "Atra Lumen" veröffentlicht und ich kann dies jedem Fan des Black Metal nur ans Herz legen. Denn auf der Platte findet sich so manch wirklich interessant klingendes Schmuckstück an. Mal geht es auf dem satanistischen Silberling recht ruhig, spirituell einher, aber auch gerade die schnellen, bösen Angriffe auf das Black Metal Liebhaber Herz weiß die Band sehr wohl in die Tat umzusetzten und dies sogar auch innerhalb eines Tracks ("The Ardent Jewel Of His Presence", "L´Oeil Unique").

Aber hier glänzen die Franzosen nicht nur mit dem technischen Können und dem beherrschen des Black Genres, sondern auch mit einer spannend guten Umsetzung in Sachen Sound. Dieser ist nämlich ähnlich wie z.B. bei Behemoth mit einer kleiner Death Metal Würze versehen. Dies ist so zu verstehen, dass die Tracks Druck und Energie haben, dabei klar und transparent klingen und nach vorne gehen. Also kein kratziges, ohne Tiefen versehendes Undergroundgejaule. Hier kann man getrost rein hören und sich den Klängen ergeben. Auch Lyrisch haben die Jungs so einiges auf dem Kasten. Auch wenn der Satanismus in Sachen Black Metal wahrlich kein neues Alleinstellungsmerkmal ist, so merkt man der Truppe doch an, dass diese sich nicht mal schnell auf Wikipedia belesen hat und einen 0815 Track in 2 Minuten zusammen geschrieben haben. Es überzeugt, vor allem da der Ritual ähnliche Gesang, Sprechgesang in Verbindung mit den doch teils eher ruhigeren Melodien eine gewisse glaubwürdige Stimmung rüber bringt ("Flesh To Flesh").

Und auch wenn das Tempo der Platte insgesamt gesehen, bis auf einige wirklich gut gesetzte Spitzen, doch eher ruhig einhergeht, so wird es dem Hörer alles andere als Langweilig. Ein Teil tragen dazu wohl auch die im Hintergrund gesetzten Effekte des Keyboards bei. Welche wirklich nur dezent, leise im Hintergrund das Geschehen unterstützen, wenn sie natürlich nicht gerade eine Orchester ähnliche Einleitung in das kommende Gemetzel umsetzten ("Signs Of The Times"). Auffällig ist bei Corpus Diavolis auch der Einsatz der Leadgitarre und deren Melodieläufe, welche bei einigen Songs sehr klar hervorsticht und den einheitlichen Sound positiv unterbricht.

Sie wissen eben was sie tun und setzen es aus ihrem Herzen zu 10% echt um, dass merkt man der Musik an und kann sie daher getrost weiterempfehlen!

Bewertung: 7,0 von 10,0 Punkten

Tracklist:
01. Revelations Before Dawn
02. The Ardent Jewel Of His Presence
03. L´Oeil Unique
04. Signs Of End Times
05. Wine Of The Beast
06. Flesh To Flesh
07. Thy Glorification
08. Sick Waters

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