Label: Selbstveröffentlicht
VÖ: 02.06.2017
Stil: Melodic Death Thrash
Wow, Dead Asylum kommen aus Vancouver/Kanada und kredenzen uns mit „Death always wins“ ihren zweiten Longplayer, vollgespickt mit 8 Melodic Death Thrash Granaten die sich gewaschen haben. Erstaunlich finde ich, dass neben Frontgrowler und Gitarrist Mike Lister, dem zweiten Growler und Bassisten Roger Mowat und Gitarristen Eric Morrison, am Schlagzeug ein zartes und hübsches Mädel mit Namen Samantha Landa in die Felle drischt.
Endlich passt mal wieder eine Vorabbeschreibung des Bandstils wie die Faust auf´s Auge. Im Falle Dead Asylum nennt sich diese „Melodic Death Thrash“. Für den Death Metal sind vor allem die beiden Growler zuständig, aber auch Drummerin Samantha steuert dazu einige heftige Doublebass Attacken und Figuren ab. Für den thashigen Anteil an den Songs sind die Gitarristen zuständig, die durch manch melodischem Riff oder Solo die melodische Note der Songs verkörpern. „Melodic“ passt aber auch für die nachvollziehbareren Aufbau der Songs.
Im Prinzip kommen die bandeigenen Vergleiche mit Amon Amarth und Kreator auch gut dem Songschemata von Dead Asylum nahe. Mal klingen die Songs mehr Death Metal lastig wie z. B. bei „Defiance“, mal thrashig und schneller wie zu „Bury the living“ oder einfach „nur“ Melodic Death metallisch wie in „Forgotten Sacrifice“.
Trotz dieser Stilvermischungen klingt „Death always wins“ wie aus einem Guss und dürfte allen Death-Thrash Liebhabern auf Anhieb gefallen. Die Spielzeit der 8 Song umfassenden Scheibe ist zwar mit 31 Minuten recht knapp ausgefallen, die 10 Dollar Kaufpreis für diesen Output bei Bandcamp sind im Falle Dead Asylum jedoch sehr gut angelegt und es wundert mich doch regelrecht, warum die Band noch keine Plattenlabel finden konnte. Also rann an den Speck liebe Plattenbosse, hier ruht ein roher Diamant!
Bewertung: 8,0 von 10 Punkten
Tracklist:
01. Defiance
02. Death always wins
03. Between me and the grave
04. Bury me living
05. Forgotten sacrifice
06. Bred to die
07. Welcome
08. Inmate 666

