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GLADENFOLD – When Gods Descent (2019)

(5.560) Vonni (7,5/10) Melodic Power Metal

Label: Reaper Entertainment (Soulfood)
VÖ: 24.05.19
Stil: Melodic Power Metal

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Epic Power Metal ist an sich eine runde Sache, bekommt man doch oftmals ein bombastisches Soundspektakel vorgesetzt und wird zudem von aufdringlichen Hymnen zum Mitgrölen animiert. Genau so ein Album legen die Finnen von Gladenfold nun mit ihrem zweiten echten Longplayer, „When Gods Descent“, vor.

Der Fünfer aus Turku folgt bei der Umsetzung dem allseits bekannten Schema diverser Kapellen wie z.B. Ensiferum oder Norther, so gibt es neben dem wirklich wunderbar anmutenden Klargesang von Esko Italä, energetische Growls, warmherzige Chorus-Passagen und eine symphonische Untermalung, die mir im Verlauf des Albums schon fast grenzwertig erscheint.

Mit dem Opener „The Descent Of Gods“ startet das Quintett jedenfalls einen Reigen brutal schöner Songs, die wir im ersten Drittel der Platte vorfinden. Praktisch sucht man hier allerdings vergebens nach echten Gitarrenattacken, so überlagert wurden Keyboardmechanismen in den Song eingepflegt. Im Grunde nicht weiter tragisch, wenn man solch eine Strategie dauerhaft verfolgt und über das Album hinweg auch so anwendet. Positiv aufgefallen ist aber gerade hier der verdammt geile Chorus, der mich zwar stark an Blind Guardian erinnerte, jedoch mit noch mehr Glamour ausdrucksstark vorgetragen wird.

Mit „Brothers“ geht es dann unverändert schematisch so weiter, wobei ich zugebe, dieser Song birgt dann doch die Gefahr auf der Repeat-Liste einen festen Platz zu ergattern. Mit ordentlich Gas und einem wiederum fantastischen Chorus wird man magisch in die Welt von Gladenfold teleportiert, die man an diesem Punkt hier so schnell auch nicht wieder verlassen möchte.

Mit etwas mehr Weichmacher ist man den Song „Immortalis“ angegangen. Tragischer Gesang, den Chorus im kirchlichen Sinne zelebriert und die krächzigen Growls auf ein Minimum reduziert, einfach perfekt umgesetzt.

So schön der Einstieg gelungen zu sein scheint, so verhältnismäßig verschwindend gering gibt es in der Folge einen kleinen Qualitätsverlust zu verzeichnen. Dieser ist vornehmlich der fehlenden Anziehungskraft zuzuordnen, so fehlt es Songs wie „Sanctuary Denied“, „Shadows And Dust“ oder „The Forsaken“ irgendwie ein wenig an Substanz und Kraft, egal wie perfekt die Arrangements im Zusammenspiel mit der symphonischen Untermalung auch sein mögen. Dieses Gefühl schleicht sich dann weiter durchs Album, auch wenn mit „Ghosts Of Our Past“, einer Ballade, nochmal Akzente gesetzt werden sollen. Dieser Song erscheint zwar im Ausdruck harmonisch abgestimmt, jedoch fehlen hier die großen Momente.

Epic,Power,Symphonic,Bombast,Mainstream, Gladenfold beherrscht diese Klischees in jeder Hinsicht! Der im ersten Drittel des Albums eingeschlagene Weg hört sich dann auch nach einer verdammt guten Platte an. Leider kann das Niveau über die gesamte Spielzeit nicht gehalten werden, dennoch sind viele richtig gute Ansätze erkennbar.

Bewertung: 7,5 von 10 Punkten

Tracklist:

01. The Descent Of Gods
02. Brothers
03. Immortalis
04. Sanctuary Denied
05. The Forsaken
06. Ghosts Of Our Past
07. Unreligion
08. Shadows And Dust
09. Succubus Kiss
10. Last Goodbyes

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