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KARLOFF – Revered by Death (2026)

(10.045) Baka (9,0/10) Heavy Doom-Punk

Label: Dying Victim Productions
VÖ: 23.01.2026
Stil: Heavy Doom-Punk







Der zweite Longplayer von KARLOFF verspricht wieder tiefe Gitarren, punkige Spielweise und absolute Härte in der Spielart. Kompromisslosigkeit wird hier groß geschrieben.

Das Album beginnt schonungslos und geht gleich steil nach vorn. Simple Akkordstrukturen knallen einem ins Gesicht und lassen einem gleich einen fetten Groove spüren. Die ersten beiden Titel bereichern einem gleich mit ordentlich Energie und lassen den Nacken schwingen. Die Gitarren sind tief gestimmt und haben einen fiesen verzerrten Klang inne. In guter alter Punk Manier sind die beiden Titel auch nicht sonderlich lang und bringen damit alles genauestens auf den Punkt.

When The Flames Devour You All geht anfangs in eine andere Richtung. Der Sound bleibt bestehen und mit einem Akkordpicking wird eine düstere Stimmung aufgebaut, die vom Gesang nochmals rotzig unterstützt wird. In der Mitte nimmt der Song einmal Fahrt auf und stellt ein Bindeglied zu dem davor gespielten Songs her. Gegen Ende darf man nochmal den Picking Part erleben, der langsam ausklingt. Diese Formel geht wunderbar auf. Denn die Einfachheit stört an keiner Stelle. Man ist sehr schnell und nah bei der Band. Diese gibt die Richtung vor und lässt auch keinen Raum für Überraschungen.

On Weathered Altar lockert das Album etwas auf, da es nur eine Klangwelt, gänzlich ohne Gesang ist. Weiter geht es mit einem Heavy Riff und die gleiche, knallharte Schiene die vorher geboten wurde. Kein Wunder, dass diese Band bei MANTAR im Vorprogramm gespielt hat. Es passt wie die Faust aufs Auge. Hier erlebt man zwischendurch ein paar Drumrolls und Verzierungen, die für mehr Innovation sorgen. Dieses Album ist kein einfaches Rumgestampfe. Die Band zeigt weitaus mehr als man vielleicht erwarten mag. In seiner Schlichtheit verbirgt sich viel kreativer Input. Das macht das Album zu etwas Besonderem. Es ist definitiv ein Nischenalbum, welches hervorragend in einer verschwitzten, rauchigen Location funktioniert.

Regicide mag im Zwischenpart ein paar Black Metal-Elemente zeigen. Auch wenn man vielleicht ein Auge zudrücken müsste. Hier zeigt sich jedoch wieder genannte Kreativität. Die Band deckt viele Geschmäcker und Genre ab und verzeichnet einen äußerst eigenen Stil.

Nicht ein Instrument hat einen Solo Part oder irgendwelche Poser Einlagen. Hier zählt die Rohheit des Songs und die kompromisslose Energie. Das Album klingt wie eine Kneipenschlägerei, die vor der Bühne stattfinden kann. Der Sound klingt genauso, wie es die Musik und Intention hergeben soll. Da das Album nicht von angeberischer Länge bestückt ist, findet es einen perfekten Abschluss. Elisabetha's Revenge deutet an, dass hier das Finale stattfindet. Ein Fade Out lässt sich erahnen. Ein Riff wird immer wiederkehrend gespielt, so dass man selbst den Abschluss erwartet. KARLOFF lassen sich nicht auf solch eine Spielerei ein und beenden ihr Album mit der gleichen Heavyness und Rotzigkeit zu Beginn des Albums. Sehr gelungen!

Anspieltipps:
A Pessimistic Roaring
Elisabetha's Revenge


Bewertung: 9,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. A Pessimistic Roaring
02. Die Wiederkehr der Dunkelei
03. When The Flames Devour You All
04. On Weathered Altar
05. Prince Of Parasites
06. Regicide
07. Crown Cult Fate
08. Elisabetha´s Revenge



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