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CRYSTAL LAKE – Helix (2019)

(5.274) – Olaf (5,0/10) Metalcore

Label: Sharptone Records
VÖ: 15.02.2019
Stil: Metalcore


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Beim Begriff “Metalcore” kriegt der Papi normalerweise Puls und Schnappatmung, doch alles kann selbst ich als Chef nicht meiner Belegschaft aufbürden und somit bleibt auch mal ein Scheibchen einer solchen Kapelle an mir haften. In diesem Falle die Japaner von Crystal Lake, denen ich zumindest beim Bandnamen als Jason Vorhees Fan einen vortrefflichen Geschmack attestiere, bei der Musik hingegen schieden sich die Geister, denn anfangs klang die Brühe gar nicht mal so unübel. Ja ich weiß, ich war selbst ein wenig angeekelt von mir…

Nach einem ziemlich nervigen Intro legen die fünf Bengels richtig fett los und bieten bei „Aeon“ dem aufgeschlossenen Hörer eine ziemliche Raserei mit vielen Breakdowns und keifen alles und jeden in Grund und Boden. Dazu eine richtig gute Produktion, die an meinen Vorurteilen zu rütteln begann und selbst das folgende „Agony“ konnte durchaus mein ansonsten dem Metalcore verschlossenen Herz einen kleinen Stupser verpassen. Selbst „+81“ fand Einzug in meine Playlist und so langsam befürchtete ich, eine recht hohe Note dieser von mir nicht sonderlich gemochten Musikrichtung zu verteilen. Doch auf meinen Instinkt kann ich mich tatsächlich noch verlassen, denn ab „Lost in forever“ ging das von mir bereits im Vorfeld prognostizierte Debakel los. Kindergarten Popmetal der übelsten Sorte, was nach den ersten Songs so wirklich nicht zu erwarten war und sich nunmehr wie ein Kaugummi bis zum Ende der Scheibe hinzog. Lediglich „Hail to the fire“ konnte mit seinem markanten Slipknot Einschlag noch bei mir punkten, während der Rest in völliger Bedeutungslosigkeit versank und keinerlei Nachhaltigkeit beinhaltete.

Starker und interessanter Beginn, um danach völlig abzudriften und nur noch zu nerven. So lässt sich „Helix“ kurz und knapp auf den Punkt bringen und Crystal Lake in persönlicher Bedeutungslosigkeit versinken. Wird sicherlich bei vielen Kids zu Heulkrämpfen führen, bei mir war’s da eher der Magen.

Bewertung: 5,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Helix
02. Aeon
03. Agony
04. +81
05. Lost in forever
06. Outgrow
07. Ritual
08. Hail to the fire
09. Devilcry
10. Just confusing
11. Apollo
12. Sanctuary

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