HELLOWEEN

Pumpkins united

22.12.2018 – Hamburg @ Alsterdorfer Sporthalle


Wenn ich an den 04.12. des vergangenen Jahres zurückdenke, überkommt mich bis heute ein wohliger Schauer. An diesem Tag wurde ich Zeuge von gelebter Geschichte, als Helloween unter dem Banner Pumpkins united im ehrwürdigen Tempodrom eine so unfassbar großartige Show auf die Beine stellten, dass für mich bereits am Abend jenen Tages feststand, dass ich mir das abschließende Konzert in deren Heimatstadt Hamburg auf keinen Fall entgehen lassen kann. Gesagt getan, die Frau ins Auto geschmissen und ab in die Hansestadt, in gewaltiger Vorfreude auf das am Abend stattfindenden Ende dieser in die Geschichte eingehenden Tour.

Witzigerweise befanden sich in unserer temporären Behausung ebenfalls Bekannte aus Berlin, mit denen wir noch en bissken schwatzten, uns dann fertigmachten, um nach knapp 2 Wochen erneut in die Alsterdorfer Sporthalle zu pilgern, die heute (natürlich) aufgrund des Heimvorteils ausverkauft zu sein schien. Im Vorfeld war die Stimmung jedenfalls famos und als um 20 Uhr der Vorhang fiel und erneut mit „Halloween“ das Schaulaufen der Hits eingeläutet wurde, gab es kein Halten mehr und die Halle raste vor Enthusiasmus. Ja, auch ich ließ mich von der Begeisterung anstecken und verfiel in Euphorie, die sich aber dann spätestens nach „If I could fly“ verflüchtigte. Was war da los?

Die Setlist wurde im Gegensatz zum 2017er Rutsche ein klein wenig modifiziert, womit „Forever and one“, „I can“, „Why?“ und „Rise and fall“ dem Zensor zum Opfer fielen und stattdessen mit „March of time“ und „A tale that wasn’t right“ zwei neue Songs den Einzug in die Setlist fanden. Wer aber zählen kann dem wird auffallen: Das sind ja zwei Songs weniger? Korrekt und das war eigentlich das Erste, was mir unangenehm auffiel. Aber ok, dafür haben die Kürbisse noch genügend andere Pfeiler im Köcher, die sie auch routiniert und tadellos abfeuerten. Aber eben nur routiniert, denn das sah alles mehr nach „Business as usual“ aus, als nach dem vorerst letzten Konzert dieser grandiosen Rundreise in der Heimatstadt fast aller Kürbisköpfe. Man kann natürlich nach fast 2 Jahren schon ausgepowert sein, doch so ein Heimspiel lässt man doch nicht so emotionslos an sich vorübergleiten, oder?

Keinerlei Überraschungen, die bewährten Videoeinspieler funktionierten ebenso gut, wie auch das erneut brillante Drumduell zwischen Dani und dem verstorbenen Ingo Schwichtenberg, doch irgendwie war mir das alles zu emotionslos und blutleer. Natürlich ging ich bei all den gespielten Hits mit und hatte aufgrund vieler persönlicher Erlebnisse, die ich mit einigen der Songs verbinde, auch ein paar Tränen in den Augen, doch die Herren Musiker schienen das Alles schnellstens hinter sich bringen zu wollen. Das Volk war zufrieden, die Band angesichts der Einnahmen aus diesen 2 Jahren sicherlich ebenso, nur bei mir blieb leider ein fader Beigeschmack, der dennoch das Gesamterlebnis von 2 vollständigen Helloween Shows innerhalb eines Jahres nicht schmälern soll.

Halloween
Dr.Stein
I’m alive
If I could fly
Are you Metal?
March of time
Perfect gentleman
Starlight / Ride the sky / Judas
Heavy Metal (ist he law)
A tale that wasn’t right
Pumpkins united
Drum solo
Livin’ aint no crime
A little time
Waiting for the thunder
Sole survivor
Power
How many tears
Eagle fly free
Keeper of the seven keys
Future wold
I want out

Social Media

Album der Woche

Album des Monats

Album des Jahres

The new breed

P P P

Z.O.F.F. 2020

alter Z.O.F.F.

On Tour

VERLOSUNGEN

ZO SONGCHECK

V.I.P.

Schrod's...

wo wir sind

Der Patch

Join the Army

Damit das klar ist