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A NIGHT IN TEXAS – The Darkest Side of Humanity (2026)

(10.420) Timo (9,0/10) Technical Death Metal/Core


Label: Unique Leader Records
VÖ: 04.09.2026
Stil: Technical Death Metal/Core






Die Australier von A NIGHT IN TEXAS brettern ihren futuristischen, technischen Death Metal/Core bereits seit 2009 ins Gebälk. Hier liegt nun das nunmehr vierte Album vor. Mit Digital Apocalypse erschien vor 2 Jahren der Vorgänger der Herren aus Queensland. Und sonst?

Musikalisch greift man im Jahr 2026 regelrecht kompromisslos in die Weichteile. Der aktuelle Langspieler ist soundtechnisch eine richtige Abrissbirne geworden. Tonnenschwere Breakdowns, rasiermesserscharfe Riffs und ein gewisser Einfallsreichtum, heben die Australier dann auch etwas von anderen Bands dieser Kategorie ab. Klassische Brutal oder gar Melodic Death/Grind Einflüsse kommen dennoch immer wieder zum Einsatz, was auflockernd und langzeitmotivierend ist. Und auch orchestrale Elemente und ein glasklarer Sound, der vor Heavyness nur so strotzt, sind absolute Pluspunkte. 

Die sehr gelungene Mixtur aus melodischen und brutalen Death Metal/Core Sound ist gleich beim Opener Oblivious Dominion zu vernehmen, der absolut mächtig aus den Boxen ballert. Das fesselnde Metastatic Misery, mit seiner Dampfwalzen-Manier, ist ohne Zweifel ein Highlight. Das futuristische Evolved From Hate, das kontrastreiche When the Sun Burns Out funktionieren einfach tadellos. Aber auch The Cronicles of Nihilism und das markant eingängige The Infinite Maw bringt vieles mit, um für Begeisterung und staunen zu sorgen. 

Auf The Darkest Side of Humanity gehen die Australier absolut konsequent zur Sache. In einer apokalyptischen Gemengelage aus Präzision, Einfallsreichtum und Brutalität passt hier vieles sehr gut zusammen. Die moderne Version des extremen Deathcore Sounds wird hier mit Bravour gemeistert. Blastbeats, Breakdowns, Heavyness, intelligentes und markantes Songwriting wissen zu beeindrucken.     

Für das Genre sind A NIGHT IN TEXAS recht vielschichtig unterwegs, bringen ein hohes Qualitätsmaß mit, was sie doch aus der Masse deutlicher abhebt. Auch wenn sie das Rad nicht neu erfinden, haben sie ein zweifellos spannendes und kurzweiliges Album kreiert. Das einfach sofort funktioniert, aber genug Klasse mitbringt um nicht im Einheitsbrei zu versinken. Die kompakte Spielzeit von nicht ganz 40 Minuten ist dabei absolut förderlich und tut dem Album gut. Ein Album was nicht nach weichgespülten Metalcore klingt, hier gibt es richtig auf den Sack, anschnallen, alle Regler auf Anschlag und krachen lassen! 

Anspieltipps: Metastatic Misery und The Chronicles of Nihilism


Bewertung: 9,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Oblivions Dominion
02. Rot From Within
03. Fed To Death
04. Metastatic Misery
05. Evolved From Hate
06. When the Sun Burns Out
07. A Primal Conditioning
08. The Chronicles of Nihilism
09. The Infinite Maw
10. The Darkest Side of Humanity



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