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CORONATUS – Dreadful Waters (2026)

(10.047) Clemens (7,0/10) Symphonic Metal


Label: Massacre Records
VÖ: 23.01.2026
Stil: Symphonic Metal






Muss Symphonischer Metal immer prunkvoll und kristallklar überproduziert sein? Nein! Und das beweisen CORONATUS aus Stuttgart. Ich bin bei weitem kein Fan dieses Genres innerhalb der Metalwelt, aber höre auch bedingt durch Zephyrs Odem gerne mal rein und erfahre dabei auch Hier und Da mal eine Überraschung. Und eben so eine Überraschung ist für mich das aktuelle Album Dreadful Waters besagter Band.

Natürlich haben Sie schon ein Holzbein in meiner Tür als begnadeter ALESTORM Fan, wenn auch beide Bands grob thematisch nur Überschneidungen haben. Aber vielmehr überzeugt mich die Produktion des Albums, welche ein wenig undergroundig roh, mit Ecken und Kanten daher geht und somit nicht so dermaßen und unerträglich drüber aus den Boxen schallt, wie es bei so vielen Truppen dieses Genres mir in Erinnerung geblieben ist. Hier passiert mal was, dass greifbar ist und daher mich als Hörer wirklich mitnimmt, anstatt eine engelsgleiche Perfektion zu sein die unerreichbar ist.

Dazu tragen auch wirklich spannende Songstrukturen bei, die eben nicht 08/15 auf Nummer sicher geschrieben sind, welche man aber daher auch nicht schon das 100ste Mal gehört hat. Ein gutes Beispiel hierzu definitiv der Opener The Maelstrom, welcher natürlich dann auch durch die Produktion profitiert, dass man auch mal hört, was am Schlagzeug und Co. passiert. Hier poltert es noch so richtig und das im positiven Sinne! Und selbst wenn ich mit hohem und klaren weiblichen Vocals auf Dauer nicht so um kann, haben CORONATUS auch dafür ein Wundermittel gefunden, indem mehrere Damen die Stimme erheben dürfen, bzw. eben auch mal etwas tiefer und grimmiger zu hören sind (The Ship's Cook).

So und was haben wir noch? Mal schnelle und mal langsame Titel, was per se nichts neues ist, aber hier durch die verschiedenen Arrangements unterschiedlich stark hervorgehoben und unterstützt wird, sodass die knappen 50 Minuten echt im Fluge vorbei gehen, anstatt eine Qual von Titel zu Titel zu erschaffen. Und alleine das zeigt unterbewusst, ob ich es zugeben mag oder nicht, dass die Platte mir gefällt. Aber dazu stehe ich auch bewusst und sage “Danke”, ihr habt ein wenig das Subgenre in meinem Kopf aus dem Dreck gezogen!

Anspieltipps: 
The Maelstrom
Through The Brightest Blue
Southern Cross


Bewertung: 7,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. The Maelstrom
02. Through The Brightest Blue
03. To The Reef!
04. The Ship's Cook
05. Southern Cross
06. The Siren
07. A Seaman's Yarn
08. Dark Ice
09. Die Hexe und der Teufel



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