Alben des Jahres 2025

DIE Alben DES MONATS (08/26)

Aktuelle Reviews

Q&A - Die Interviews

Tales from the hard side

live on stage reports

Wir hörten früher gerne

So fing alles an

CD-Reviews E-G

FROM ASHES REBORN – Chasing Utopia (2026)

(10.421) Timo (7,9/10) Melodic Death Metal


Label: Eigenproduktion
VÖ: 06.03.2026
Stil: Melodic Death Metal





Die Rheinland-Pfälzer haben mit Chasing Utopia bereits ihr zweites Album auf’s Tableau gezaubert. Das Album erschien bereits vor einigen Monaten in Eigenregie, aber soll natürlich nicht unerwähnt bleiben. Musikalisch frönen die Herren der frühen Göteborger Melodic Death Metal Phase. Somit dürfte die Ausrichtung klar sein, zwischen frühen Amon Amarth, Gates of Ishtar, In Flames, geht es recht klassisch zur Sache. Dennoch klingt das Material zeitgemäß und der Gegenwart gerecht. 

Aufgenommen in Eigenregie wirkt das Album keinesfalls glattgebügelt und auch nicht in ein zu modernes Korsett gepresst. Mit üppigen 61 Minuten Spielzeit ist Chasing Utopia mit reichlich Material ausgestattet, die ab und zu ein paar wenige Längen aufweisen. Dennoch bietet man Einiges. Spannende Leads, klassische Twin Gitarren Harmonien und reichlich Melodic Death Metal, der sich nicht zu verstecken braucht. Weiterhin natürlich ein wirklich sehenswertes Coverartwork, das nachwirkt. Dazu gibt es ein schönes Pfund Death Metal, reichlich Blastbeats, fettes Doublebass-Gewitter und jede Menge melodische Eingängigkeit.

 

Auch mit Highlights wird nicht gegeizt, das spannend variable In Truth Devided, auch das phänomenale Chasing Utopia bringt den nötigen Grip mit und funktioniert sogar im eher gemäßigten Terrain hervorragend. Mit wunderschöner Intensität wird auch bei Through Darkest Fires ziemlich stark abgeliefert. Auch bei Wraits of Memories und dem atmosphärischen Beyond Infinity, präsentieren sich FROM ASHES REBORN in beachtlicher Form. 

Mit Chasing Utopia haben FROM ASHES REBORN ein recht ordentliches Album in die Waagschale geworfen. Die Band hat gewiss im Songwriting ihre Qualitäten, hier und da haben sich aufgrund der Länge ein paar durchschnittlichere Passagen eingeschlichen. Das hätte man vielleicht kompakter gestalten können. Was die Kurzweiligkeit nicht immer zum Höhepunkt treibt. Dennoch bleibt es dabei, hier zeigt sich ein gutes Melodic Death Metal Album, dass Anhänger des Sounds definitiv glücklich machen sollte. Auch wenn noch nicht alles perfekt ist.   

Anspieltipps: In Truth Devided und Through Darkest Fires


Bewertung: 7,9 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Colossal March 
02. Soulless Legions 
03. In Truth Divided 
04. Summoning The Shadows
05. Chasing Utopia
06. Through Darkest Fires 
07. Wraiths Of Memories 
08. One With My Demons 
09. Interlude 
10. Venomous Crown 
11. Too Blind To Speak
12. Beyond Infinity 
13. Echo Chambers 



SOCIAL MEDIA

Album der Woche

Album des Monats

Album des Jahres

MERCH

70.000 Tons 2024

The new breed

GROTESQUE GLORY

mottenkiste

P P P

ZO SONGCHECK

V.I.P.

alter Z.O.F.F.

Unsere Partner

Join the Army

Damit das klar ist