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SIDEBURN – Fired Up (2022)

(7.840) Baka (9,0/10) Hard Rock


Label: Massacre Records
VÖ: 10.06.2022

Stil: Hard Rock

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Endlich mal wieder knackiger und feinster Rock N´ Roll. SIDEBURN gehen die Sache nicht langsam an. Stattdessen knallt die Band im ersten Track, „Feel The Heat“ gleich nach vorne und lassen keine Luft für irgendwelchen anderen Müll. Starker Einstieg! Wie im ersten Song ist es auch beim nachfolgenden Titel „Free Ride“ ein genialer Solo Gitarren Sound der hätte nicht besser passen können. Dieser zieht sich bis zum letzten Song auch durch und füllt jede Lücke geschmackvoll.

Ab dem dritten Song kehrt langsam etwas Ruhe ein und weiß dennoch mit gutem Songwriting zu bestechen. Obgleich das Aufbauschema recht gleich auffällt, wie es im Rock N´Roll meist schwer zu umgehen ist, bleibt die treibende Energie der Band erhalten. SIDEBURN pflegt eine gute Ecke AC/DC einzubinden, die frischer wirken und dabei aber noch kreativer sind und so ihrer Platte ihr eigenes Siegel zu verleihen. Wenn man von der Produktion etwas absieht und nur die Songs betrachtet.

Aber auf Vergleiche sei geschissen. Bringt in den meisten Fällen nie was und würde dieser Band auch nicht weiterhelfen. Stilistisch haben sie ihren Sound gefunden, bewegen sich aber durch verschieden Dekaden des Rock. In „Bad Side Of Town“ merkt man gute 60´s Einflüsse samt Slide. Dabei ist die Band eher den 70´s angesiedelt und verpacken ihre Songs in ihrem Style mit etwas Moderne.

Die Songs haben eine gute Länge und da die Platte genau die richtige Mischung verspricht, vergeht die Zeit wie im Nichts und verleitet einen die Nadel erneut auf Song eins zu packen. Ein großes Lob geht an die Art der Aufnahme. Die Instrumente sind einzeln klar zu hören. Sie binden sich trotzdem zu einem angenehmen Klangerlebnis. Da jeder der Herren seinen eigenwilligen Sound hat ist das bemerkenswert und auch nicht oft zu finden.

Die Scheibe ist geprägt von schnellen und langsam groovenden Songs, die niemals an Power verlieren. Dazu trägt deutlich die Verzierung der einzelnen Songs bei. So gut wie jeder Song besitzt kantige Breaks und coole Fills, die in erster Linie gar nicht mal spektakulär wirken, aber den Titeln das gewisse Etwas verleiht.

Ab der Hälfte des Albums merkt man, dass der Stil recht ausgeschöpft wirkt. Dagegen spielt die Band noch innovativere Sachen und schießt mit geilen Rhythmen und Wechselschlägen genau ins Ziel. Wem der Sound und die ab und an gleichbleibende Stimme auf den Sack geht kann bis zum Schluss immer noch sehr kreativen, treibenden Rock N´Roll hören, der sich nicht nur in Stimme, sondern auch in der Gitarre widerspiegelt.

Anspieltipps:  „Free Ride“ und „Bad Side Of Town“ und „Devil In Me“


Bewertung: 9,0 von 10 Punkten


Tracklist:

01.   Feel The Heat
02.   Free Ride
03.  Sweet Obsession (Ride On)
04.  Bad Side Of Town
05.  Standing In The Headlines
06.  Heading Down The Road 69
07.  Devil In Me
08.  Restless Call
09.  Mystical Lady
10.  Die A Million Times
11.  Paid My Dues
12. Tired Of The Road




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