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Vorschau: Berlin Desecration Fest II
Ranzig Abschleimen im ORWOhaus!
Es gibt eine gut sortierte Liste an Extrem-Metal-Grundgesetzen. Eines davon ist, dass das Festival-Line Up dann besonders gelungen ist, wenn man von den abgedruckten Bandlogos mehr als zwei Drittel nicht entziffern kann. Dementsprechend erwartet euch bereits am 28., am 29. und am 30. Mai die komplette Vollbedienung in Sachen Musik, die gemacht wurde, um weh zu tun. Papa Nurgle könnte nicht stolzer sein bei einem derartigem Aufgebot der internationalen Slam-, Grind- und was nicht noch alles- Elite!
Passend dazu findet diese Festivität des guten schlechten Geschmacks in den einladenden Gefilden des ORWOhauses statt, was heißt, dass eine Anreise mit Öffis den Ausstieg so ermöglicht, dass ein Fußpils noch locker vor dem Eintritt drin ist. Perfekt!
Und da wir gerade bei Perfektion sind, schaut euch doch bitte diese Tagesaufteilung an! Wer das drei Tage nacheinander ohne wenigstens kurzfristige Folgeschäden übersteht, der macht auch irgendwas verkehrt:
Zur Pre-Party am Donnerstag laden unter Anderem Post Natal Abortion aus Kiel, dazu Impurist und Braincasket, erweitert von drei weiteren Bands. Es wird also bereits hier internationale Kost dargereicht!
Am Freitag geht es dann mit Amputated, den Zephyrs Odem- Redaktionslieblingen Stillbirth sowie Waking the Cadaver so richtig ballistisch!
Wer dann noch steht oder Lebenszeichen von sich gibt, wird am Samstag von Bösedeath (panne Bandnamen bleiben stets super im Gedächtnis Part I), Begging for Incest (panne Bandnamen bleiben stets super im Gedächtnis Part II) und Avulsed zu feinstem Knochenmehl püriert.
Wer also kein Bock auf die Hochglanzshow von dieser Radioband aus der Bay Area, die mit Nothing else matters damals mal einen kleinen Hit landeten, hat - und alle anderen sowieso - der bewegt seinen Pöker bitte schleunigst jeweils zu 16Uhr in die Frank-Zappa-Straße!
NO NAZIS, NO BULLSHIT

