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Zephyr's Odem - Monthly Warfare

Unsere Alben des Monats Januar 2024



Etwas verspätet und bereits in der ersten Februarwoche unser Monthly Warfare Januar 2024. Bitte verzeiht, aber Chef-Olaf weilte in der Karibik und ließ sich bei 30 Grad und massig kühlen Getränken 60 Bands auf den Bauch rieseln, womit die Erstellung unserer Alben des Monats ein wenig ins Stocken geriet. Doch nun ist es so weit!

Gewonnen haben die ehemaligen Dawn of Disease Recken mit Frontfrau Britta Goertz, die unter dem Banner Hiraes der Melo-Death Welt das Fürchten lehrt, dicht gefolgt von den Altmeistern von Saxon und Master, die den Spruch „Alter schütz vor geiler Musik nicht“ ein wenig abgewandelt und für sich vereinnahmt haben.

Aber auch die Platzierungen sind ein bunter Strauß an verschiedenen Musikstilen und einmal mehr der Beweis, wie vielfältig unsere geliebte Musikrichtung sein kann. Viel Spaß beim stöbern und bis nächsten Monat!


TOP 3 - JANUAR 2024


HIRAES - Dormant (2024)

Meine Fresse, ist das ein Paukenschlag den Hiraes hier zu Beginn des neuen Jahres abliefern, bei dem man nur hoffen kann, dass sich die Pollschreiber am Ende von 2024 noch daran erinnern werden. Ich werde es, denn ich habe dieses fantastische Album bereits in meine Liste eingetragen und mit einem dicken Sternchen versehen.

SAXON – Hell, Fire and Damnation (2024)

Also ich vergleich so gut wie nie das letzte Album mit dem neuen Werk, dennoch mache ich hier mal eine Ausnahme. War „Carpe Diem“ schon ein großartiges Album so setzt „Hell, Fire und Damnation“ hier noch einen drauf. Hier stimmt für mich von Anfang bis Ende einfach alles und ich komme nicht drum herum als hier die Höchstnote zu zücken.

MASTER - Saints dispelled (2024)

Trotz bandinterner Querelen und einer schier endlos erscheinenden 6jährigen Wartezeit haben Master und sein Ziehvater Paul Speckmann wieder einmal komplett abgeliefert und ein herrlich angestaubt klingendes oldschool Brett veröffentlicht, welches man sich wie immer blind kaufen kann, um danach mit der PET-Ausgabe der Ratskrone Gold mächtig abzuzappeln. Und auch wenn Spötter behaupten, die Welt bräuchte Master nicht halte ich entgegen: Doch, vor allem gerade jetzt ist Kontinuität und ein bisschen Altbackenes genau das Richtige.

BEST OF THE REST


COOGANS BLUFF – Balada (2024)

Dabei haben Coogans Bluff sich zwangsläufig immer weiterentwickelt, was ihnen immer wieder reichlich Respekt einbrachte. Herausgekommen ist dabei ein stets vielseitiger und spannender Indie-Sound, zwischen psychedelischen, Kraut/Heavy Rock, Jazz, Blues und Funk, den man in einer berauschenden Art vorträgt, der sie angenehm und deutlich aus der Masse hervorhebt.

WOLVES OF PERDITION – Ultra Violence (2024)

Abschließend bleibt mir nur anerkennend zu attestieren, dass die schwedischen Finnen mit diesem Album einen richtigen Leckerbissen zusammengebastelt haben. Das Jahr ist noch jung und schon glänzt das Genre der schwarzen Gitarrenmusik mit einem kleinen Highlight. Fans der genannten Kapellen, bzw. des kompromisslosen Schweden Back Metal können hier bedenkenlos zugreifen! Absolute Kaufempfehlung!

MEGA COLOSSUS – Showdown (2024)

MEGA COLOSSUS Geschichte beginnt schon im Jahre 2005 und zeigt eine schöne Reihe guter Heavy Metal Platten. Das neue Werk zeigt sich sehr klassisch und Innovativ. Mit einigen Wendungen ist hier nicht zu rechnen.

HELLMAN - Born, Suffering, Death (2024)

Alles in allem eine schön bratende Scheibe, die ordentlich Spaß macht und in die Gebeine geht. HELLMAN können einem so richtig schön die schlechte Laune verderben, und man bekommt beim Hören unweigerlich Durst auf Bier. Wer auf die punkig/thrashige Variante des Death’n’Rolls abfährt, kommt an dieser Scheibe nicht vorbei.

RUTHLESS - The Fallen (2024)

Das macht „The Fallen“ zu einem unterhaltsamen Metal-Album mit ordentlich Abwechslung und einem ehrlichen Old School Vibe. Eine schöne Mischung aus US- Power Metal, NWOBHM bis hin zu Anklängen an Speed Metal. Freunde dieser Mischung dürften den Kauf dieser Platte nicht bereuen. Natürlich halten sich Originalität und Innovation in Grenzen, aber wer will schon ständig das Fahrrad neu erfinden, wenn man doch den alten Drahtesel mit etwas Mühe am Laufen halten kann?

THE RODS - Rattle the Cage (2024)

Hier paart sich also jahrzehntelange Erfahrung mit Spiellaune, einem vielleicht etwas zu rudimentären Songwriting und ganz viel dicke Eier Metal, der nicht unbedingt Jedermanns Geschmack sein dürfte, Manowar Fans aber einen feuchten Ledertanga bescheren könnte. Bei einem kalten Bier in der warmen Karibik (ab nächste Woche, gnihihi) dürfte das Teil aber ebenso taugen wie auf der Überholspur mit 160 km/h.

DYMYTRY - Five angry Man (2024)

„Five angry man“ ist für Junkies, die im Fahrwasser von Five Finger Death Punch herumschippern 100%iges Methadon, wobei man aber nicht den Fehler machen sollte, den Fünfer als bloße Kopie darzustellen, denn dafür sind Dymytry viel zu eigenständig und weitaus eingängiger als die angesprochene Vergleichsband.

AT THE PLATES – Omnivore (2024)

AT THE PLATES bieten hier also kein musikalisches Fastfood, sondern verwöhnen den todesmetallischen Gourmet mit einer ausgewogenen Reihe abwechslungsreicher Gänge. Ab und an erscheint einem das eine oder andere Gewürz eventuell etwas zu stark vorzuschmecken, und manche hätten wohl auch auf die eine oder andere Zutat verzichten können. Dennoch ein annehmbares Menü, was die drei Küchenbullen hier zubereitet haben.

DISSIMULATOR – Lower Form Resistance (2024)

Natürlich bleibt dennoch ein recht abgedrehtes Album am Ende, welches einerseits ordentliche Holzfällerarbeit leistet, andererseits ab und an in Momente abgleitet, in denen sich die Säge in irgendwelchen Astlöchern verklemmt. Das ergibt letztlich ein gewisses musikalisches Wechselbad, dem man seine gesamte Aufmerksamkeit widmen sollte. Das könnte etwas polarisieren, aber Fans des technisch angehauchten Thrashs finden hier sicher ihre Freude.

SAVAGED – Night Stealer (2024)

Obwohl hier noch nicht alles völlig rund läuft, geht die Platte für ein Debüt völlig in Ordnung. Das Songwriting trifft den Nerv der Altschulmeister, und wenn es Gesangsakrobat Jamie Killhead (Was für ein Pseudonym!) in Zukunft mit den extremen Screams nicht so übertreibt und dieses Element etwas dezenter einsetzt, haben wir hier eine Band mit großartiger Zukunft.

NARBELETH – A Pale Crown (2023)

Wer auf alte SATYRICON steht, und überhaupt die frühen Neunziger des Schwarzmetalls goutiert, ist bei NARBELETH gut aufgehoben. Wenngleich die Band auch allzu nah an den Vorreitern agiert und dadurch einer eigenen Identität ein wenig im Wege steht, ist „A Pale Crown“ dennoch ein adäquates Werk traditioneller Schwarzmetallkunst. Originalitätspunkte gibt es keine, dafür aber jede Menge im Fach Authentizität. Und dass beim Schreiben dieses Satzes der letzte Ton des Albums verhallt, ist gutes Timing.

COBRAKILL – Serpent’s Kiss (2024)

Wer damals und auch heute noch Bands wie RATT, DOKKEN, MÖTLEY CRÜE und Co gerne hörte/hört und der Zeit der Frisuren a la ‚Explosion in der Matratzenfabrik‘ angenehme Hörerinnerungen abgewinnen kann, sollte an diesem Album nicht vorbeigehen. COBRAKILL haben es geschafft, dem Sound neues Leben einzuhauchen, trotz der eher softeren Ausrichtung ordentlich Arsch zu treten und, wie gesagt, einfach Laune zu machen.

HOT OF THE MONTH


FULLMOON RITE – Draped In The Shade Of Luciferian Light (2024)

Für meinen Geschmack hätte es etwas weniger vom Tastenbrett sein können. Ich muß jedoch zugeben, daß dann vielleicht etwas von der Gesamtatmosphäre der Platte verloren gegangen wäre. Für mich eines der ersten Black Metal Lichter dieses Jahres, welches uns der Lichtbringer zelebriert hat.

PREMIUM CD TIP


ANY GIVEN DAY – Limitless (2024)

Was umso mehr die hohe Qualität von „Limitless“ auf fast der gesamten Strecke unterstreicht und mein positives Fazit nur gering zu schmälern weiß. Alles in allem ein wirklich starkes Album der Gelsenkirchener Metalcore Institution, die wuchtig, fokussiert melodisch und keineswegs vorhersehbar auftrumpft. Und wenn das nichts ist, dann weiß ich auch nicht mehr.

RESTMÜLL DES MONATS


FUNERAL WINDS – 333 (2024)

„333“ ist leider ein Album geworden, bei dem das Cover-Artwork das Highlight darstellt und so sehr es mir in der Seele schmerzt, diese Scheibe ergeht sich für mich in einer wahnsinnig herben Enttäuschung. Was auch immer sich die Jungs bei diesem Album oder besser gesagt, bei diesem Sound gedacht haben…………..ich kann es nicht nachvollziehen!



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