HANS LAZER ALIEN SLAM – Powerstrike (2026)
(10.174) Marcus (10/10) Death/Thrash Metal /Synthwave
Label: Eigenvertrieb (Vinyl/Digital) Rotten Roll Rex (CD)
VÖ: 02.04.2026
Stil: Death/Thrash Metal / Synthwave
Endlich, nach langem Warten ist es da, das zweite Album von Hans Lazer Alien Slam. Als ich das erste mal etwas von der Band hörte, dachte ich, kann der Mix aus Synthwave und Death/Thrash Metal funktionieren. Ich mag nämlich nicht nur Gitarrenmusik sondern auch Synthwave. Und der Mix funktioniert. Live genau wie auf Album. Das Debüt „Action Metal“ lief, und läuft regelmässig bei mir. Schön auch die ganzen Verbindungen zu den 80er Jahre Action Filmen, die ich auch gerne schaue. Und jetzt holen Hans Lazer Alien Slam zum „Powerstrike“ (so der Titel des neuen Albums) aus. In der Zeit zwischen den beiden Alben wurde schon fünf Songs („The Flame“, „Panic 85“, „Full Turbo“, „Lightweight“ und „Universal Soldier“) veröffentlicht. Und die haben mich schon überzeugt das „Action Metal“ keine Eintagsfliege ist. Hans Lazer Alien Slam haben gegenüber dem Debüt ein bisschen am Sound gefeilt. Der Synthwave Anteil wurde erhöht, ohne aber den Metal Anteil zu vernachlässigen.
Los geht’s mit „The Flame“, schöner Start mit Synthwave und dann geht es geil hardrockig los. Beim Refrain geht direkt die Faust in den Himmel. Richtig gut ist auch das Gitarrensolo in dem Song. „North Star“ nimmt dann den Fuß vom Gaspedal und hier fällt auch der erhöhte Synthwave Anteil auf. Zum Schluss wird dann wieder aufgedreht und Hans Lazer growlt ordentlich los. „Panic 85“ stampft dann los und ich muss nicht nur hier an Carpenter Brut denken. Geil wie der Synthwave hier den Metal unterstreicht. Das tut er natürlich in den anderen Songs auch. „Full Turbo“ geht gut ab und sollte bei Live-Auftritten in keiner Setlist fehlen. Auch hier gibt es zum Schluss hin wieder mal ein richtig gutes Gitarrensolo. „Lightweight“ ist auch wie der vorige ein Garant für Spaß vor und auf der Bühne. Großartig wie eingängig, was absolut nicht negativ ist, die Songs sind. Bei „Universal Soldier“ wird dann zwischendurch richtig schön gehackt. „Miami Thunder“ will ich im Sommer im Cabrio auf volle Lautstärke hören, ach eigentlich das ganze Album. „Knife“ ist dann ein langsamerer Track, der eine leicht unheilvolle Atmosphäre erzeugt, auch durch die teils fast cleanen Vocals. Der Anfang von „Leather Cobra“ ist der nächste Song wo ich, bedingt durch den Anfang, wieder an Carpenter Brut denke. Das ist ein schöner Stampfer. Den würdigen Abschluss macht dann „Bubblegum“.
Die knapp 40 Minuten vergehen wie im Flug, machen dabei Spaß ohne Ende. Hier reiht sich ein Hit nach dem anderen. Der Sound knallt ordentlich rein und das Artwork ist der Knaller (will ich als T-Shirt!!!). „Powerstrike“ ist eine Steigerung zum großartigen Debüt, hoffentlich dauert das nächste Album nicht wieder so lange. Aber wie heißt es so schön, was lange währt, ihr wisst schon. Wer offen ist und neben Metal und Rock auch was mit Synthwave anfangen kann, macht hier absolut nichts falsch.
Anspieltipps:
The Flame
Miami Thunder
Bewertung: 10 von 10 Punkten
TRACKLIST
01. The Flame
02. North Star
03. Panic 85
04. Full Turbo
05. Lightweight
06. Universal Soldier (feat. Sean von Disquiet)
07. Miami Thunder
08. Knife
09. Leather Cobra (feat. Dani von Kalt)
10. Bubblegum

