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KALEIDOBOLT – Karakuchi (2026)

(10.179) Clemens (9,0/10) Progressive Hard Rock


Label: Svart Records
VÖ: 06.03.2026
Stil: Progressive Hard Rock






KALEIDOBOLT aus Finnland? Was zum Teufel, was für ein echt geniales Band Logo und was zum Henker möchte uns das Cover sagen? Laut Pressetext spricht dieses immerhin für sich selbst im Bezug darauf, was die Musik von „Karakuchi“ ausdrücken soll und beschreibt. Beiläufig fällt dabei auch die Beschreibung MOTÖRHEAD´s „Orgasmatron“ auf Acid und ich glaube das beschreibt die Sache ganz gut und viel besser als die mir total irreführende Genrebezeichnung von Prog Death (ist auch kompletter Blödsinn. - Anm. d. Red.). Ach ja, „Hyperkinetic Rock“ könnte ich hier zum Thema auch noch aus dem Pressetext in den Ring werfen.

Man merkt, die Musik ist mega schwer in eine Schublade zu stecken, aber eines steht von der ersten Sekunde an gleich fest, die Retroschraube ist hier sowas von angezogen, beziehungsweise eine musikalische Zeitreise in die 60ger oder 70ger garantiert, je nachdem wie man es nimmt. Ich habe zu der Zeit definitiv noch nicht gelebt, sorry. Aber hier geht es echt psychedelic Rock mäßig zu und das volle Granate, dazu gesellt sich noch eine Portion Lemmy Tribute Rock’n’Roll und fertig ist der ganze Spaß.

Die Spielfreude springt sofort über, was definitiv auch an der analogen Aufnahmemethode der Platte liegt, beziehungsweise dass die Finnen es eben genau wie damals zusammen live eingejammt haben. Einfach authentisch, und gibt der Platte und dessen Sound einfach einen Charme, den man bei der Musik erwartet, der aber auch aktuell bei so manchen Sachen fehlt. Nochmal zurück zum musikalischen Aspekt: hier findet man neben schnellen rockigen Tracks auch eben einen abgespaced klingenden Titel a la PINK FLOYD mit „Astro Boy / Ochanomizu“, welcher direkt mit einer doomigen kurzen und scharfen Kante von „Duuude“ abgewechselt wird, bevor es dann wieder rockig weiter vor sich hin holpert.

Einfach großartig, abwechslungsreich und echt spaßig und ich bin so froh, dass es kein Prog Death geworden ist, denn wer weiß was das gewesen wäre und ob mir das so gut gefallen hätte. In diesem Sinne ziehe ich echt den Hut vor der Truppe, sich dieses Genres so authentisch anzunehmen und weiter aufleben zu lassen.

Anspieltipps:
🎸Tinkerbell
Astro Boy / Ochanomizu


Bewertung: 9,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Tinkerbell
02. Lights On, Nobody Home
03. Coping
04. Astro Boy / Ochanomizu
05. Duuude
06. Friends Of Fire
07. A Chance Of A Lifetime
08. Turn Of Luck
09. Ochanomizu Returns 



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