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NECROCENE – Scumocrazy (2026)

(10.431) Timo (6,5/10) Death Metal


Label: Personal Records
VÖ: 18.09.2026
Stil: Death Metal






Die italienischen NECROCENE ballern uns mit Scumocrazy ihr Debutalbum vor den Latz. Auch wenn der Titel nicht unbedingt Programm ist, kommen die Herren aus der wunderschönen Toskana teilweise doch schon ganz gut in Fahrt.

Bereits 2024 erschien mit der EP Detrimental Paratomy der erste Einstand. Dabei wird von NECROCENE klassischer Death Metal der alten Schule serviert, mit einigen altehrwürdigen Thrash-Anleihen, die doch schon ganz gut funktionieren. Gerade im eher schnelleren Tempobereich sammelt man schon ein paar Pluspunkte, wobei man im Midtempo oder gemäßigten Bereich nicht immer die besten Entscheidungen trifft. Da offenbaren sich dann auch einige Schwächen, die ich nicht übersehen konnte. 

Wenn es gut läuft, wie bei den stärkeren Songs namens Tempestarii, mit richtig schönen Death Momenten, Scale of Grey oder Scumocrazy, die mich auch an Benediction erinnerten, präsentieren sich NECROCENE schon in überzeugender Form. Positive Ansätze offenbaren sich auch bei Human Lithification oder dem letzten Song The Lust of Us, gerade wenn man richtig Fahrt aufnimmt, haben die Italiener eben ihre besten Momente. Das Album hat eine schöne Direktheit, was schon die Stärke der Band ist, allerdings kommen manche Songs auch recht beliebig daher, die meine Euphorie doch etwas bremsen. 

Am Ende ist Scumocrazy ein solides Debutalbum, was weder zum Tiefflug noch zum Höhenflug ansetzt. In der Gemengelage von Bands wie Benediction und Death, gibt es durchaus einige Songs die einen schönen Aha-Effekt auslösen. Freude des klassischen Death Metal, mit dezenten Thrash Moves, sollten sich nicht scheuen ihre Lauscher mal auszufahren, viel verkehrt macht man da nicht, aber man wird auch nicht ins übermäßige staunen geraten. 

Anspieltipps: Tempestarii und Scumocrazy 


Bewertung: 6,5 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Threshold
02. Ordinary Enemy
03. Tempestarii
04. Scale of Grey
05. Scumocrazy
06. Stillpoint
07. Human Lithification
08. Concrete Petrichor
09. Weapons oft he Damned
10. The Lust of Us



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