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TOMMY AND THE TELEBOYS – Bits And Pieces, Poorly Explained (2026)

(10.428) Timo (9,5/10) Post Punk/Garage Rock


Label: Noisolution
VÖ: 25.09.2026
Stil: Post Punk/Garage Rock


Vor gut 2 Jahren erschien bereits das Debut des spannenden Quartetts aus dem mitteldeutschen Raum. Wie schrieb ich 2024 noch gleich? „…man kann die Frische und die unverbrauchte Herangehensweise in jeder Sekunde spüren“. Musik ohne Regeln, einfach aus dem Bauch heraus, das trifft auch auf den neuen Langspieler Bits And Pieces, Poorly Explained zu. Das kann man ohne Umschweife lautstark verkünden. TOMMY AND THE TELEBOYS mangelt es weder an Selbstvertrauen, noch an Ideenreichtum. Es ist eine wilde Collage aus den rotzigen und draufgängerischen Elementen des Rock, aber eben auch den Mutigen und Experimentierfreudigen.

Dabei ist der Sound wie ein Potpourri aus Beobachtungen, Gedanken und Stimmungen, aber auch des Lebens, der Liebe und der Kunst. Der Unwägbarkeiten und Unsicherheit sowieso, Dinge die uns jeden Tag beschäftigen. So vielschichtig wie das Leben selbst, ist auch der Sound aus der Melange von Berlin und Halle/Saale. Garage Rock, Post Punk, Electronica und einiges mehr verbreiten stets ein Gefühl von Kurzweiligkeit. Die Spielfreude ist dabei jede Sekunde des neuen Albums zu spüren. 

Klassische Muster weiß die Band gekonnt zu durchbrechen, zwischen Riffs, Variablen, Stimmungswechseln verbreitet die Band stets eine wohlige Unruhe. Musikalisch geht man enorm beweglich zu werke, rotzige Gitarren treffen auf Grooves und psychedelischen Klangkosmos.   

Dabei landet man einige Volltreffer. Zum Beispiel das erfrischende Thumbnail überzeugt mit enormer Kurzweil, elegant melodisch bei Deceiver, welches ohne große Umwege direkt funktioniert Eindrucksvoll beim deutschsprachigen Atmen, weiß man auch zum Abschluss, mit dem leichtfüßigen und träumerisch mitnehmenden Pretty Nice To Meet You mit viel Atmosphäre das unglaublich spannende Album auf dem Punkt zu bringen. 

Bits And Pieces, Poorly Explained geizt weder mit Energie, noch mit Einfallsreichtum und zeigt wie unglaublich spannend Rock, Elektro und Punk miteinander zur Höchstform auflaufen können. Ein Album was unglaublich besonders ist, jederzeit unberechenbar und völlig aus der Reihe tanzt. Was für ein unvergleichlicher Paukenschlag, einer Band die viel mehr Beachtung geschenkt werden muss. Für mich eines der absoluten Rock-Highlights des Jahres!

Anspieltipps: Thumbnail und Pretty Nice To Meet You


Bewertung: 9,5 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Bob Ross
02. Thumbnail
03. Everyday
04. Deceiver
05. Carl Mcpautney
06. Atmen
07. Ok Hole
08. Date (ft.Bachratten)
09. Trypophobia
10. Standby
11. Pretty Nice To Meet You

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