Alben des Jahres 2025

DIE Alben DES MONATS (08/26)

Aktuelle Reviews

Q&A - Die Interviews

Tales from the hard side

live on stage reports

Wir hörten früher gerne

So fing alles an

CD-Reviews Q-S

SACRELIGIOUS – Brutality Incarnated (2026)

(10.444) Maik (9,0/10) Death Metal


Label: D.I.Y. 
VÖ: 25.09.2026 
Stil: Death Metal 






Dass Schweden eine altbekannte Brutstätte für Death Metal Bands ist, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Schließlich haben Bands aus Elchistan dieses Genre zu seinen Anfangszeiten mit unsterblichen Klassikern sozusagen mitbegründet und entscheidend geprägt. 

Dass nicht nur die alten Schweden, sondern auch die jungewelchen dieser Art Mucke frönen, beweisen SACRELIGIOUS. Diese Formation gibt es erst seit etwa zwei Jahren und steht nun schon mit ihrer eigenproduzierten Debüt-LP auf der Matte. Und was für ein Brett das geworden ist! Die Schlachtplatte nennt sich „Brutality Incarnated“ und kommt schon rein optisch auf dem Old School- Schlachtschiff dahergeschwommen, sieht doch schon das Logo wie typisch Frühneunziger Todesblei aus.

Dabei klingt der Fünfer keineswegs typisch schwedisch, maximal nach den Anfangstagen, bevor Bands wie ENTOMBED, GRAVE oder DISMEMBER die stiltechnischen Leitplanken aufgestellt haben. Und obwohl SACRELIGIOUS aus Gothenburg kommen, sind sie auch nicht auf dem Melodeath-Dampfer unterwegs. 

Ich höre hier eher den amerikanischen Stil heraus, so wie früheste DEATH oder MORBID ANGEL, teilweise mit einem britischen Touch zwischen BENEDICTION und IMPALER. Gerade der Titelsong ist da besonders aussagekräftig. Doch der Vergleiche soll es nun ein Ende haben, denn was die vier Nordmannen + Nordfrau hier abliefern, klingt frisch, unverbraucht und einfach fett old school.

Denn SACRILEGIOUS achten darauf, die Songs abwechslungsreich zu gestalten und sich auch nicht stur auf den Old School Kohlelaster zu versteifen. Beispiel dafür sind zum einen der Groovepart in „Vile“, das NAPALM DEATH/BENEDICTION- mäßige Riffing zu Beginn von „Trench Raid“ oder der leicht Blackened-Thrash- Einschlag in „Hellscape“

Das abschließende „Hollow Centre“ versprüht dann doch noch ein starkes Schwedentod-Flair und nordet (sic!) die Band letztlich doch noch ein.

Die Wechsel machen das Album rasant und man kann gar nicht anders, als am Ende den Repeattaster zu drücken. Und man bereut das nie, denn die Scheibe wächst mit jedem Durchgang. „Brutality Incarnated“ macht einfach Spaß und beweist, dass das Thema old school Death Metal noch lange nicht im hinteren Bereich der Rumpelkammer vor sich hinstaubt, und dass diese Mucke noch gespielt wird, wenn ich schon längst die Radieschen von unten zähle. 

Die Jungspunde zeigen den alten Herren mit „Brutality Incarnated“, wo Thor seinen Hammer hängen hat. Jungspunde? Na ja, Bassistin Nellie Taghizade ist beispielsweise gerade mal 18, und der eine Typ, ich glaube, es ist der Drummer Filip Staberg, sieht aus, als wenn er direktemang von der Schulbank auf den Hocker hinter der Schießbude gewechselt wäre.

Anspieltipp:
🔥 Brutality Incarnated
🍗 Consume The Flesh


Bewertung: 9,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Thy End 
02. Vile 
03. Brutality Incarnated 
04. Occasion For War 
05. Hellscape 
06. Trench Raid 
07. Consume The Flesh 
08. Hollow Centre 



SOCIAL MEDIA

Album der Woche

Album des Monats

Album des Jahres

MERCH

70.000 Tons 2024

The new breed

GROTESQUE GLORY

mottenkiste

P P P

ZO SONGCHECK

V.I.P.

alter Z.O.F.F.

Unsere Partner

Join the Army

Damit das klar ist