TFTHS Classic vom 25.08.2022 mit GRAVE DIGGER
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Das PARTY.SAN veröffentlich die Running Order
...ungeduldige Personen würden noch ein "endlich" hinzufügen
Gut Ding will Weile haben. Das wissen auch die Verantwortlichen des jährlichen Klassentreffens der Extremmetalfreunde. Wobei ich persönlich glaube, dass der Zeitpunkt der Veröffentlichung der Running Order jedes Jahr nach einem geheimnisvollen Ritual abläuft. Das hat dann irgendwas mit kosmisch kanalisierter Entnervtheit derer zu tun, die bereits seit Wochen und Monaten “Wann Running Order???” in ihre internetfähigen Endgeräte prügeln.
Jetzt jedenfalls ist es so weit und die weisen Herren haben sich darauf eingelassen die Running Order zu veröffentlichen. Wer sich regelmäßig auf dem Laufenden hält, sei's durch die bereits länger bekannte Tagesaufteilung oder die wöchentlichen Videos von der Cudgel- Castingcouch mit den beiden Strahlemännern Erik und Tobias, bleibt von Überraschungen verschont. Aber schauen wir mal rein:
Mit Sarcator und 200 Stab Wounds scheppert es am Donnerstag gewaltig los und in der Folge ist es ein munterer Wechsel zwischen Zeltbühne und Mainstage. Rats of Gomorrah, danach Misery Index, dann Messticator, gefolgt von Sadistic Intent. Das ist quasi "Vier Gewinnt" mit Riffs. Die P.S.O.A.- Veteranen Desaster, Moonspell, Sear Bliss und die krönenden Sventevith sowie Testament garantieren danach für einen nicht enden wollenden Rundumschlag.
Der heimliche Headline Guttural Slug reißt uns dann am Folgetag mit waffenfähigen Slams aus dem kollektiven Frühstückstran. Wormed, Crawl, Deceased…, Sacred Reich, Asagraum, Dark Funeral und für sicherlich nicht Wenige auch Amorphis gestalten dann den weiteren wilden Ritt durch Thrashistan, Deathnation und Blackland. Wer also den Donnerstag überlebt hat, dürfte auch am Freitag völlig auf seine Kosten kommen.
Pickepackevoll ist auch der Samstag ab dem Extrem-Cover-Pflichtprogramm zum Frühstück. Danach geht's Gut weiter zwischen Slams von Internal Bleeding und Acranius, der Death Metal- Vollbedienung Temple of Dread, Firespawn und Impurity sowie Murder Squad. Dazu eine Prise Crust mit Wolfbrigade. Black Metal kommt natürlich auch nicht zu kurz und spielt mit Baxaxaxa, Tulus, Sunken und Marduk ("nur Marduk, verdammte scheiße!") groß auf. Nach Hypocrisy treffen wir uns dann alle im Zelt und tanzen uns gemeinsam zu ABBA in die Glückseligkeit. Verlässliche Konstanten sind sehr wichtig im Leben, das legendäre Schwedenquartett zum Beispiel. Eine andere Konstante der letzten Jahre finde ich allerdings nicht: den offensichtlichen Genre-Ausreißer - aber das ist nur ein wirklich kleines Wermutströpfchen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass dafür ja jemand anderes würde weichen müssen, und das geht mit Blick auf die exzellente Auswahl halt nicht.
Ich habe dermaßen B O C K auf die Sause und ich bin mir sicher, dass es euch da nicht anders geht!

