Alben des Jahres 2025

DIE Alben DES MONATS (02/26)

Aktuelle Reviews

Q&A - Die Interviews

Tales from the hard side

Wir hörten früher gerne

So fing alles an


Aktuelle Meldungen

CD-Reviews K-M

LEAVES‘ EYES – Song of Darkness (EP) (2026)

(10.122) Olaf (7,0/10) Symphonic Metal


Label: Reigning Phoenix Music
VÖ: 06.03.2026
Stil: Symphonic Viking Metal






Manchmal reicht schon ein Blick aufs Cover, um zu wissen, wohin die Reise geht. Nebel, Runensymbolik, mystische Gestalten – und irgendwo dahinter erklingt vermutlich ein Chor, der klingt, als hätte er gerade die Walhall-Kantine eröffnet. Genau dort bewegen sich LEAVES’ EYES seit über zwei Jahrzehnten ziemlich souverän. Gegründet wurde die Band 2003 von Sänger und Produzent Alexander Krull, der mit seinem Projekt früh eine Nische zwischen Symphonic Metal, Wikingerromantik und epischem Storytelling besetzte. Mit der finnischen Sopranistin Elina Siirala am Mikrofon hat sich der Sound der Band seit einigen Jahren noch stärker in Richtung orchestrale Opulenz entwickelt.

Die neue EP Song of Darkness versteht sich dabei als eine Art Auftakt zu neuem Material und setzt genau dort an, wo man LEAVES’ EYES erwartet: große Chöre, orchestrale Klangflächen, folkloristische Melodien und solide Gitarrenriffs, die das Ganze zusammenhalten. Thematisch bewegt sich die Band erneut im Spannungsfeld zwischen Mythos, Erinnerung und nordisch angehauchter Heldensaga – also genau das Terrain, auf dem sie sich seit Jahren am wohlsten fühlt.

Produktionstechnisch gibt es nichts zu meckern. Das Ganze klingt kräftig, sauber und erstaunlich organisch. Besonders das Schlagzeug gefällt mir mit seinem druckvollen, natürlichen Sound. Auch das Zusammenspiel zwischen den orchestralen Arrangements und den metallischen Riffs funktioniert hervorragend.

Elina Siirala liefert dabei eine beeindruckende Gesangsleistung ab – technisch makellos und sehr gefühlvoll. Allerdings muss ich gestehen, dass ich persönlich nie ein riesiger Fan dieses opernhaften Gesangsstils war. Zum Glück bellt Oberviking Alexander Krull immer wieder ins Mikro und sorgt damit dafür, dass die ganze symphonische Soße für meinen Geschmack etwas erträglicher wird.

Unterm Strich bleibt Song of Darkness eine starke, sehr professionell gemachte Veröffentlichung. Für Fans von symphonischem Metal dürfte das hier ziemlich genau ins Schwarze treffen und definitiv etwas sein, das man sich gerne ins Regal stellt. Für mich persönlich gilt jedoch: gut gemacht, stark produziert, handwerklich überzeugend – aber eben nicht ganz mein Cup of tea.

Anspieltips
⚔️Hall of the Brave
⚔️Roots Eternal


Bewertung: 7,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Song of Darkness
02. Hall of the Brave
03. Until the last Day
04. Roots eternal 




FESTIVAL TIPS 2026


SOCIAL MEDIA

Album der Woche

Album des Monats

Album des Jahres

MERCH

70.000 Tons 2024

The new breed

GROTESQUE GLORY

mottenkiste

P P P

ZO SONGCHECK

V.I.P.

alter Z.O.F.F.

Unsere Partner

Join the Army

Damit das klar ist