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CHARIOTS OVERDRIVE – The End Of Antiquity (2026)

(10.201) Clemens (6,1/10) Fantasy Metal


Label: Gates Of Hell Records
VÖ: 03.04.2026
Stil: Fantasy Metal






Aus Peking, beziehungsweise nun mittlerweile Atlanta in Georgia, USA, ist das erste Album der noch jungen Truppe CHARIOTS OVERDRIVE auf meinem Tisch gelandet und hört auf den Namen „The End Of Antiquity“. Und gleich vorweg, lasst euch nicht von der vom Label vorgegebenen Genrebezeichnung in die Irre führen, dass ist hier kein Fantasy Metal, oder irgendeine neue Party Band!  

Die Platte wirft mich eher in meine Anfangszeiten mit Schülerband und Co. zurück, in der gefühlt jede Band der Stadt und Umgebung kleinere Konzerte gegeben hat, um auf den Gigs und im Proberaum sich musikalisch zu finden und sein Instrument zu beherrschen. Und auch wenn das deutlich ein Kritikpunkt qualitativ sein kann, so holt mich das gerade doch ein wenig ab, denn eine Sache ist klar, in dieser Phase einer Band steht der Spaß definitiv und unverfälscht ganz oben und das hört man sowas von heraus!

Und da stört mich der teilweise schiefe Gesang definitiv nicht, beziehungsweise lässt mich eher schmunzelnd mitschunkeln. Auch an sich diese leichte, punkige, flotte Stimmung in den Titeln ist schon irgendwie mitreißend. Das kann man nicht von der Hand weisen. Musikalisch, um darauf aber mal zurück zu kommen, klingt das ganze halt einfach nach gutem, aber simplen, sowie verständlichen Heavy Metal. Was aber beim Hören der Platte auffällt, dass in den Titeln dennoch mehr steckt als immer dasselbe Schema, oder Songaufbau. 

Die Jungs haben schon ein gutes Händchen für Kompositionen und Songaufbau und wenn das ganze vielleicht mit paar Dollar mehr im Budget aufgenommen und produziert wäre, könnte es sich definitiv mit den Erstwerken von MAIDEN und Co. messen. Werfe ich zumindest mal so in den Raum. Ich verstehe auf jeden Fall genau, warum die Jungs mit der ersten Platte gleich ein Label für sich gewinnen konnten. Man redet oder schreibt ja oft von ungeschliffen Diamanten, oder prophezeit eine gegebenenfalls gute Karriere und da gehören die Jungs definitiv mit dazu meines Erachtens.

Zusammenfassend, trotz vieler qualitativer Abstriche, sowie auch mancher technischer Defizite, hat die Scheibe was. Und auch wenn Sie im Vergleich anderer Bands sich erstmal im Mittelfeld von den Punkten her messen muss, so ist hier die Luft nach oben nicht nur groß im negativen Sinne, sondern eher, dass die Truppe bereits auf dem Weg dorthin ist, um in diesen Höhen bald die Luft zu schnappen! 

Anspieltipps:
🐞Parasite
💔Sunken Throb


Bewertung: 6,1 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Where Dust Reigns
02. Parasite
03. Marching Maniacs
04. A Taikonautic Alchemist
05. Sunken Throb
06. Chariots Overdrive
07. Nomadic Warfare
08. The End Of Antiquity
09. A Bizarre Pilgrimage To The Cubik Mansion
10. Dismantling Eternity



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