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CRIPPLED BLACK PHOENIX – Sceaduhelm (2026)

(10.209) Baka (9,5/10) Dark Rock


Label: Season Of Mist
VÖ: 17.04.26
Stil: Dark Rock







CRIPPLED BLACK PHOENIX steigen immer weiter empor und sichern sich einen verdienten, etablierten Platz in der Underground Szene. Wenn nicht sogar schon etwas höher. Die neue Patte erstreckt über satte 12 Songs und vorab schon mal verkündet: Die Scheibe hat es in sich.

Eröffnet wird das Album mit einem seltsam wirkenden Intro. Seichte Bassdrum trifft auf eine immer widerkehrende Melodie der Gitarre, die von einem Bass unterstützt wird und ich stetig aufbaut. Klanglich seicht melancholisch und schön, wird der Prozess mit recht komischen gesprochenen Wörtern unterbrochen. Der Verlauf steigert sich und mündet in einem Aufbrechen der Melodie. Hier wird Druck aufgebaut und entfaltet sich in melancholische Heavyness.

Ein nahtloser Übergang führt zum zweiten Titel Ravenettes und dieser versteht als erster richtiger Song. Die Backing Band arbeitet sauber an einer interessanten Strophenstruktur, während die Vocals mit ordentlich Wiedererkennungswert, die Geschichte erzählt. Man ist schnell und sehr nah bei der Band. Der Chorus verspricht eine gute Hook und lässt einem die Melodie im Kopf behalten. Ein guter Einstieg.

Things Start Falling Apart setzt verstärkt auf Einfachheit und Wiederholungen, die mit einer wirklich schönen Melodie bestückt ist. Der Klang der Gitarre ist makellos. Lässt man sich fallen, dann wirkt dieser Song sehr gut im Geist. Wenn der Song nicht greift, kann er ermüdend wirken und gar etwas langweilig. Beim intensiven Hören sollte das jedoch nicht geschehen. Zwischendurch wird auf geringstem Maße Spannung erzeugt, die durchaus wirkt.

Das Gerede aus dem Intro wird ab und an noch einmal benutzt um einen Song einzuleiten. No Epitaph – The Precipice dient hier als Beispiel. Auch wieder ein recht simpler Song, welcher sich diesmal eher in der Kategorie Singer/Songwriter einordnen lässt. Tiefe Vocals untermalen die Gitarrestruktur aus Akkorden und Melodie. Dunkel, melancholisch und tiefsinnig erstreckt sich dieser Song in eine schöne Ballade, die Richtung Ende immer mehr Druck aufbaut. Ein interessanter Wandel findet ebenfalls statt. Auffallend sind die im Hintergrund genutzten Instrumente bzw. Effekte. Die Band zeichnet sich durch ein tolles Klangbild aus. Final wird nochmal eine Schippe mehr Härte eingespielt.

Zwischendurch gibt es fast rein instrumentale Einspieler um das Album aufzulockern. Hier kann man sich Kalngbild einmal ohne Vocals erleben und erkennen, in welche Weite sich dieser Sound erstreckt. The Void wirkt schon wie ein Soundtrack für einen Horrorfilm.

Stilistisch gesehen ist das neue Album eine sehr runde Sache und die Band versteht es den eigenen Sound in guter Produktion zu strecken und zu zelebrieren. Es mag vielleicht  nicht das beste Album der Band sein, aber definitiv gelungenes Zeitzeugnis in der Karriere der Band. Die vielen Tourtermine sollten bestätigen, dass live noch einmal mehr etwas herauszuholen ist und Zuschauer in eine andere Welt abtauchen können.

Anspieltipps:
🐣 Ravenettes
Colder And Colder
🍖 Tired to the Bone


Bewertung: 9,5 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. One Man Wall Of Death
02. Ravenettes
03. Things Start Falling Apart
04. No Epitaph – The Precipice
05. The Void
06. Hollows End
07. Dropout
08. Vampire Grave
09. Colder And Colder
10. Under The Eye
11. ⁠⁠Tired to the Bone
12. Beautiful Destroyer 



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