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GAEREA - Loss (2026)

(10.152) Stephanie (4,0/10) Post Black Metalcore


Label: Century Media  
VÖ: 20.03.2026
Stil: Post Black Metalcore






Vor einigen Wochen habe ich mir bereits das Video zu Phoenix von Gaerea angesehen und hatte ehrlich gesagt Angst, dass eine meiner liebsten Modern Black Metal Bands zu einem Pop-Phänomen verkommt. Nun habe ich mir das Album zum reviewen geschnappt und hoffe, dass meine Angst unbegründet ist. 

Der erste Song Luminary fängt fett an und klingt dann nach etwas, was problemlos im Radio laufen könnte. Weg vom Black Metal, hin zum Death Metal, Death Core, Metal Core...was ist das?!?! Hier hatte ich schon die erste Träne in den Augen.

Submerged ist wieder näher am ursprünglichen Geschehen, aber auch hier viel clean Vocals, untermalt von Blast Beats, viel Melodie und ruhigen Passagen. Der Song bringt auf jeden Fall die Stimmung von “Untertauchen/Untergehen” gut rüber. 

Hellbound überrascht mit einem ruhigen Intro und dann heftigen Geschmetter ohne Übergang - richtig fett. Damit ist der dritte Song des Albums richtig schön energiegeladen und von der Spielweise der Gitarren fantastisch umgesetzt...bis wir bei circa in der Mitte des Songs sind und tada: wieder Core. LBRNTH verstehe ich nicht. Ist eh nur ein kurzer Einschub. Endlich zum letzten Song Stardust durchgekämpft, klingt das für mich wie eine Mischung aus Sleep Token auf Wish bestellt und die neuen Gaerea.
Ja, ich verstehe, dass man mit der Zeit gehen muss, aber das fühlt sich arg nach danach an, dass sich dahin gedreht wurde, wo das monetäre Fähnchen weht. 

Viele Songs fangen unglaublich stark an. Man denkt, man hört die “alten” Gaerea und dann kommt ein Richtungswechsel ("Ach, wir machen nun Metalcore und nicht mehr Black Metal!?"), der mir persönlich überhaupt nicht gefällt. Die Band möchte sich anscheinend neu orientieren und damit habe ich nicht gerechnet. Ich mag die Truppe und ihre Ansichten, aber da ich gar kein Core Fan bin, war wohl Coma mein letztes Album von den Portugiesen, das ich gerne gehört habe. Vielleicht hängt es auch mit dem Labelwechsel zusammen, man kann nur spekulieren.

Mit Post Black Metal hat dieses Album...eigentlich Nichts mehr zu tun. Wer ein Deathcore/Metalcore-Album sucht, wird hier begeistert reinhören können. Ich trage für mich eine Band zu Grabe, die ich menschlich und technisch feiere, aber sich musikalisch völlig woanders hin entwickelt hat. Technisch einwandfrei und wenn man ein Metal/Deathcore-Album erwartet, werden die Erwartungen erfüllt. Aber meine Woche ist absolut versaut worden. Vier Punkte für Technik, ansonsten ist das Alles gerade wortwörtlich “a loss for me”...UGH.


Bewertung: 4,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Luminary
02. Submerged
03. Hellbound
04. Uncontrolled
05. Phoenix
06. Cyclone
07. LBRNTH
08. Nomad
09. Stardust 



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