MISSION IN BLACK – Divinity Of Lies (2026)
(10.224) Marcus (8,0/10) Melodic Death Metal
Label: El Puerto Records
VÖ: 24.04.2026
Stil: Melodic Death Metal
Mission In Black, mir bis dato unbekannt, veröffentlichen schon ihr drittes Album. Die Band aus Heidenheim lärmt bereits seit 2010. Bei dem Namen der Sängerin habe ich gestutzt, und dann fiel es mir ein. Steffi Stuber hat für Aufsehen bei The Voice Of Germany gesorgt, als Sie da schön heftig gegrowlt hat und für offene Münder in der Sendung gesorgt hat. Aber hier geht ja jetzt um das neue Album. Ein kurzes Intro leitet den ersten Song „Rise“ ein. Und der stampft gut los. Das ist Melo-Death der trotzdem giftig rüberkommt, mit schönem Gitarrensolo in der Mitte. Dazu richtig gutes Growling von Frau Stuber.
Bei „Something To Die For” geht es etwas abwechslungsreicher zur Sache. Das Tempo variiert und beim Gesang wird zwischen Growling und Klargesang gewechselt. Auch hier gibt es wieder ein feines Gitarrensolo. Der Titeltrack geht dann vom Gas, die Härte bleibt aber bestehen. Hier wechselt Steffi auch zwischen Growling, Gekeife und Klargesang. „Burn With Me“ hat dann auch wieder getragenes Tempo, nimmt beim Refrain dann aber wieder etwas Fahrt auf. Der nächste Track kommt dann etwas düsterer rüber, bevor „Fighter“ ein bisschen Zeit zum durchatmen lässt. Hier ist viel Klargesang und der Härtegrad wird runtergeschraubt aber zum Ende des Songs ändert sich das. Es wird ein Schippchen Härte draufgepackt und es gibt auch wieder Growls. „Liquid Fire“ zieht dann musikalisch wieder die gewohnten Bahnen. Der vorletzte Track baut sich dann langsam auf, schön brachial aber im Refrain sehr melodisch.
„Embers“ ist dann das instrumentale Outro das dieses gute Album beschließt, welches mit 41 Minuten nicht zu lang aber auch nicht zu kurz ist. Beim hören kamen mir als Vergleich immer wieder Arch Enemy zu Gossow-Zeiten in den Kopf, was jetzt nicht der schlechteste Vergleich ist. Schön das Mission In Black auch nicht stumpf immer nach Schema F spielen, sondern die Songs abwechslungsreich gestalten ohne an Härte zu verlieren. Abschließend ist noch zu erwähnen das die Produktion klar und druckvoll ist aber nicht nach Plastik-Sound klingt.
Anspieltipps:
🎆Rise
🗻As Mountains High And Oceans Deep
Bewertung: 8,0 von 10 Punkten
TRACKLIST
01. Pulse Of The Awakening
02. Rise
03. Something To Die For
04. Divinity Of Lies
05. Burn With Me
06. World Of Demise
07. Fighter
08. Liquid Fire
09. As Mountains High And Oceans Deep
10. Embers

