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METALL – Metal fire (2019)

(5.459) Maik (8,7/10) Heavy Metal

Label: Pure steel Records
VÖ: 26.04.2019
Stil: Heavy Metal

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Kennt Ihr das? Da kennt man seit Jahrzehnten von einer Band nur einen Song so richtig, und dann liest man den Bandnamen, und zack: der Song rödelt im Kopf herum. Genauso ging es mir mit METALL. Als ich den Namen in meinem Ordner las, klingelte es schon in meinen Ohren: „Easy…Easy Rider…Easy…Easy Rider…“. Naja, und auch gleich das schlechte Gewissen, denn wir Ostmetaller waren damals schon irgendwie Arschlöcher, dass wir nach der Wende die DDR-Bands mal so eben weggekickt hatten…Aber, das ist Schnee von gestern.

Mit „Metal Fire“ legen METALL nun ihren zweiten Longplayer nach der Reunion vor, und ich muss sagen, ich war nicht unbeeindruckt. Die Band hat es geschafft, fast alles zu überarbeiten, was beim Album-Vorgänger noch nicht ganz so rund lief. Nach einer Art Intro legen die Mannen auch gleich die Marschrichtung fest. Heavy Metal, wie er mal war, ohne Schnörkel, ohne Bombastattacken, ohne epische Chöre. „What Is Real“, der zweite Song, hat schon regelrecht Speed-Qualitäten und sägt knapp am Thrash vorbei. Das wird dann mit „Hold The Line“ in der Plattenmitte noch getoppt, wobei der Vocalist da stellenweise an Blitz erinnert. Und als dann später das Motorrad losgrummelt, dürfte klar sein, was geht…. “Easy Rider“, neuerdings mit englischen Lyrics. Etwas härter eingespielt als dazumal, und- vielen Dank: jetzt habe ich das Ding wieder im Ohr. Dann gibt es nach „Metal For You“ noch mal den „Easy Rider“, diesmal mit dem deutschen Text. Ob das jetzt wirklich sein musste, muss jeder für sich entscheiden.

Fazit: Die Band hat einiges verbessert, was bei „Metal Heads“ noch nicht ganz so flüssig lief. Besseres Songwriting, variablerer Gesang, und auch die Produktion kommt etwas fetter rüber. Außerdem hat man sich ein paar Härtegrade ins Gebälk geschraubt, die der Mucke mehr Dynamik verleihen. Das Material klingt nun nicht mehr so arg klischeebehaftet wie einige der Songs des Vorgängeralbums. Ein recht gutes Heavy Metal-Album, dem man gerne lauscht. Keine Weltklasse, gefällt mir aber trotzdem ganz gut. Wenngleich ich jetzt jedes Mal, wenn ich auf meinen Bock steige, im Hinterkopf hören werde: „Easy…Easy Rider…Easy…Easy Rider…“

Anspieltips: „What Is Real“ und „Hold The Line“

Bewertung
: 8,7 von 10 Punkten


Tracklist:

01. Metal maniacs
02. What is real
03. Master key
04. Stay for a night to pray
05. Hold the line
06. Beneath my mind
07. Easy rider
08. Metal for you
09. Easy rider (German version Bonus)

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