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TERATUM – Ordnance of Spiritual Warfare (EP) (2026)

(10.388) Phillip (7,8/10) Black/ Thrash Metal


Label: Dying Victims Productions
VÖ: 21.08.2026
Stil: Black/ Thrash Metal






Dying Victims Productions nehmen alles unter Vertrag was Speed-, Black- und Thrash Metal einigermaßen genießbar kombiniert. Das möchte man gemessen an dem Gros der Veröffentlichungen der letzten Jahre meinen. Doch so ganz stimmt das halt nicht.

Ja, dieses Label hat sich seinen Ruf hart erarbeitet, aber auch ja, diese Arbeit besticht mit durchgehend hoher Qualität. Und dafür muss man seinen Ohren möglichst überall haben, am besten noch, bevor jemand anderes dazu kommt. Obendrein kommt dazu, dass man auch noch von der Zukunft der Band überzeugt sein muss und Teratum haben anscheinend hier ganz groß aufgetrumpft. Schließlich existieren von den Schweden gerade mal vier Songs.

Diese vier Songs sind auf der vorliegenden EP natürlich entsprechend aufgehübscht und in Szene gesetzt und fetzen enorm los. Zu hören gibt es hoch-melodischen Black-Speed-Thrash – sind wir mal ehrlich, niemand kennt den Unterschied – mit ebenso hoher Geschwindigkeit. Der Mix ist kernig mitten- und höhenlastig, aber das muss so, denn so kann man den Bass besser wahrnehmen. Das gesamte Klangbild erinnert mich schwer an Hexecutor.

Teratum sind halt nur wesentlich schneller und kommen fixer auf den Punkt, trotz durchschnittlicher Songlaufzeit von gut fünf Minuten. Zeit zum Durchatmen wird nur manchmal kurz innerhalb des Songs gewährt, doch danach folgt sofort wieder eine kompromisslos reindreschende Rhythmusfraktion. Zusammen mit dem röcheligen Gesang ist das jetzt alles schön und gut, doch das herausstechende Merkmal ist die Gitarrenarbeit, denn sie sorgt mit ihren Melodien quasi für die zweite Singstimme und konterkariert darin das eher eintönige Organ von Per Lindström. Zusammen ergibt das vier sehr launige, kurzweilige Songs, die mit einem Kaltgetränk in der Hand bestens funktionieren und neugierig auf ein fertiges Album machen, das, so hoffe ich, keinesfalls länger als 35 Minuten sein darf und ausschließlich neue Songs präsentiert.

Anspieltipps:
💀 Dead in the Marshes


Bewertung: 7,8 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Dead in the Marshes 
02. Leviathan Rise
03. Total Void 
04. Metropolis of Death



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