CD-Reviews T-V

VAMACARA – Cosmic Fires – The Enlightement Reversed (2022)

(7.763) Clemens (9,0/10) Psychedelic Black Metal


Label: MDD Records
VÖ: 29.04.2022
Stil: Psychedelic Black Metal

Facebook | Metal Archives | Kaufen | Spotify | Instagram | Bandcamp





„70er-Rock mit Blastbeats“ klingt für dich interessant? Dann ist das Debüt-Full-Lenght Album „Cosmic Fires – The Enlightement Reversed“ der beiden Mannen von VAMACARA genau das richtige für dich. Und passender kann man seinen eigenen Stil nicht beschreiben, sofern man sich überhaupt in eine Schublade packen lassen möchte. Die Musik, die hier dargeboten wird, ist nämlich darüber hinaus noch viel mehr und wohl mit das facettenreichste was es in Verbindung mit Black Metal je gegeben hat!

Hier steckt nämlich genau das drinnen, was auch draufsteht! Psychedelic Black Metal wie man ihn sich beim Lesen und Hören der Stilbezeichnung auch vorstellt. Und das was die Jungs hier abliefern ist weitaus mehr als BLACK SABBATH gepaart mit ein paar Blastbeats, um nochmal auf den 70er-Rock einzugehen.

Hier wird auf verschiedenen Sprachen querbeet gesungen und gegrowlt, während vor allem die Gitarrenfraktion gefühlt das gesamte Griffbrett nach Harmonien und Disharmonien absucht. Dazu Tempowechsel von stampfenden und marschierenden Doompassagen bis hin zum Geschwindigkeitsrausch samt Blastbeats, wie es sich für den Black Metal gehört.

Ein wilder und chaotischer musikalischer Ritt, welcher verwirrend und inspirierend zugleich sein kann. Jegliche Skepsis, die ich am Anfang hatte sind wie weggepustet. Der Stilmix geht vollkommen auf und vernachlässigt dabei keine Nuance des jeweiligen Genres, was bei so einigen Black Metal Mischstilen manchmal mit der Hand auf Herz doch der Fall ist. Hier sucht man nicht im dunklen Dickicht nach dem Zusatz, hier ist alles eine gesamte funktionierende musikalische Einheit. 

Druckvoller Sound, ein gelungenes Coverartwork, 6 Titel mit guten 32 Minuten Gesamtspielzeit, in welchen man sich schneller verlieren kann, als dass die Spielzeit zu Ende geht. Sowas muss man in einer halben Stunde erstmal schaffen, auch wenn es gerne noch 2 bis 3 Titel nach meinem Geschmack mehr hätten sein können.

Aber abschließend kann ich sagen, dass ich mir die Platte samt Band mehr als nur vormerken und definitiv weiterverfolgen werde!

Anspieltipps: „Moonbeam Trails“ und „Rat Saliva“


Bewertung: 9,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Tara Of The Cremation Grounds
02. Alchemical Symbolism
03. Vintage Filth Merchants
04. Moonbeam Trails
05. Rat Saliva
06. Brought Up By The Moon



Album der Woche

Album des Monats

Album des Jahres

The new breed

VERLOSUNGEN

wo wir sind

P P P

Schrod's...

ZO SONGCHECK

V.I.P.

alter Z.O.F.F.

Join the Army

Damit das klar ist

Unsere Partner