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Der Zephyr's Odem Jahrespoll 2025 (#13)
Timo (Redakteur) - Was war top, was war flop in 2025
Ein Jahr mit Höhen und Tiefen liegt hinter uns, persönlich und emotional war und ist für mich der Verlust von Tomas (Tompa) Lindberg ein einschneidender Fakt. Kaum greifbar, eine Legende, ein Pionier, ein Tausendsassa weilt nun nicht mehr unter uns. Besonders Grotesque und At The Gates begleiteten mich von Beginn an in meiner Vorliebe für Death Metal, besonders die Frühwerke faszinierten mich, mehr als alles andere. Ein unglaublich sympathischer Wegbereiter zwischen Extrem Metal und Punk (Skitsystem, Disfear, Lock Up), der einfach enorm fehlen wird. Rest in Power Tompa!
Musikalisch gesehen war auch 2025 dennoch ein großartiges Jahr, mit zahlreichen Neuentdeckungen, sowie mehr als überzeugenden Alben, insbesondere meiner persönlichen Favoriten. An Position 1 kann es kein anderes Album geben als das Comeback Album der Pioniere und Wegbereiter von Coroner. Ein Album was bewegt, fasziniert und so unglaublich gut geworden ist!
Aber auch Revocation, haben mich wieder mal in ihren Bann gezogen, Tech Death/Thrash erneut facettenreich und eigensinnig, wie er nur von dem Boston Kommando kommen kann. Natürlich auch Rivers Of Nihil, die deutlich ihre Stärken in den Fokus stellen konnten. Begeistern konnten mich ganz besonders auch Messa, die mit The Spin beachtlich aufspielten.
Grandios fand ich auch Raw Muscular Power von Death By Unga Bunga, Skandinavischer Street Rock wie er im Buche steht, mit einer feinen Klinge Witz. Oder November Boys von den fast schon legendären The Good, The Bad and The Zugly, was für ein draufgängerisches und griffiges Album. Aber auch die schwedischen Jungspunde von Vittra haben mit Intense Indifference, den nächsten Schritt gewagt und keineswegs auf Stillstand geschaltet. Ein Album was ein Dauergast auf meinem Plattenteller war. Ebenso haben alte Recken wie Vicious Rumors mit The Devils Asylum stark aufgespielt, was sie relativ schnell in die vordersten Ränge meiner Top 2025 brachte…
ALBEN DES JAHRES 2025
01. CORONER – Dissonance Theory
02. RIVERS OF NIHIL – Same
03. MESSA – The Spin
04. REVOCATION – New Gods, New Masters
05. VICIOUS RUMOURS – The Devils Asylum
06. DEATH BY UNGA BUNGA – Raw Muscular Power
07. VITTRA – Intense Indifference
08. THE GOOD, THE BAD AND THE ZUGLY – November Boys
09. THE HAUNTED – Songs of Last Resort
10. MAKTKAMP – Mental Razzia
EP DES JAHRES
MURMUR – Red Hill EP
Ganz besonders war diese EP von MURMUR meine Kragenweite, die einen spannenden Spagat aus Black und Doom Metal hinbekamen, dies mit einem tiefgründigen Konzept verbanden. Daumen hoch!
NEWCOMER DES JAHRES
UNALIGNED – A Form Beyond
HARTLIGHT – The Triumph of Metal
APOCALYPTIC SOCIETY – Instinctual Self Slaugher
KONZERTE DES JAHRES
AKTIV DØDSJHELP – 21.02.25 in Berlin @ Wild at Heart
Livetechnisch ein sensationeller Auftakt mit diesen Skandinaviern, was für ein Abriss, energetisch, wild und unvergesslich.
QUEENSRŸCHE – 26.02.25 in Berlin @ Metropol
Sensationell und atemberaubend, sie kamen und sie lieferten.
KYLESA – 31.07.25 in Berlin @ Lido
Es hätte nicht besser laufen können, phänomenales Comeback. Im ausverkauften Lido, Kylesa sind Pioniere und eine Macht.
SIGH – 10.08.2025 in Berlin @ Bi Nuu
Freudentränen, unglaublich was meine japanischen Helden in über einer Stunde auf die Bretter brachten. Die Setlist genial, das Finale atemberaubend.
THE OBSESSED – 13.10.25 in Berlin @ Neue Zukunft
Definitiv das Doom Highlight des Jahres, Wino Weinrich ist eine Legende und gehört zu Recht mit all seinen Projekten über mehrere Dekaden zur Speerspitze des Genre.
MORBID – 07.12.2025 in Berlin @ Lido
Diese schwedische Legende mal live zu sehen hat auf jeden Fall noch gefehlt auf meiner Liveshow-Todo-Liste, Protector im Vorprogramm, was sollte da schief gehen. Viele Freunde am Start, Pläne geschmiedet, der perfekte Jahresabschluss.
UND 2026, WAS GEHT AB?
Vorfreude: Endlich mal wieder auf einer längeren Wanderung sein, die Pyrenäen warten. Aber natürlich gibt’s wieder jede Menge Liveshows, die sich unweigerlich anbahnen. Planung ist alles, heyhey. Im Januar frohlocken bereits wieder vielversprechende Alben und natürlich das vierte Z.O.F.F. Wir sehen uns!

