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THE HOLEUM – Ensis (2026)

(10.204) Timo (8,5/10) Progressive Doom Metal


Label: Lifeforce Records
VÖ:20.03.2026
Stil: Progressive Doom Metal 






Nach der Gründung 2014 nun bereits das dritte Album von THE HOLEUM auf Lifeforce Records. Dabei liefert die spanische Truppe aus Murcia ein recht vielschichtiges, variables Doom/Post Metal Album auf gut 40 Minuten ab. Der Bandname ist von astrophysikalischen Theorien über schwarze Löcher inspiriert, dies bildet die Band auch recht ästhetisch auf den Artworks ihrer Alben ab. Musikaliscch bietet die Band einen recht klassisches, wie auch ansprechendes Spektrum ab. Klassischer Death/Gothic/Doom Metal, angereichert mit mal dezent experimentellen und moderneren Inputs, ohne aufdringlich zu wirken. Den Dreh haben sie ziemlich gut raus. 

Die Spanier verbinden fast spielend Atmosphäre, mit einem gewissen Härtegrad und recht fließenden und melodischen Songwriting, das frei von jedem Kitsch ist. Monoton sind sie dabei keineswegs, dichte Klanglandschaften, die im Kontrast mit der rohen Energie des Metal dem Album einen schönen Drive verleihen, gibt es jede Menge. Trotz der eher schleppenden, doomigen Ausrichtung, wirken die Songs nie langweilig. Das Songwriting verbreitet dabei intelligent Spannung, getragene Rhythmik entfaltet nach und nach eine wohltuende, befreiende Wucht. Soundtechnisch ist hier auch einiges gelungen, nicht überproduziert, alles wird homogen und mit der nötigen Differenziertheit in Szene gesetzt. Dabei wirken sie authentisch und überzeugend.  

Neben dem starken Beginn mit The Fermi Paradox, zeigt sich hier schon, dass THE HOLEUM wenig altbacken ihre Ideen umsetzen. Kraftvoll und intensiv so die Marschrichtung. Auch der im Verlauf der Scheibe immer mal eingestreute Klargesang, fasziniert und wirkt absolut nach. Auch Cosmic Void Spheres ist da ein weiteres gutes Beispiel. Einflüsse des britischen Death/Doom in Form von Paradise Lost sind bei THE HOLEUM hier keineswegs von der Hand zu weisen. Zusätzlich erfrischen Post Black/Gothic Metal Einflüsse bei Hyperdimensional Physics. Und das mehr als stimmige Esoteric Futuristic Visions erzeugt zusätzlich eine schöne Wucht. 

Auch wenn das Album zum Abschluss nicht zum großen, donnernden Finale ansetzt findet man einen doch stimmigen Abschluss, für ihr drittes Werk. Ein Album was doch einiges mitbringt. Dichte Atmosphäre, hochwertiges Songwriting und alles andere als plumpe, durchschnittliche Songs. Bei Ensis liegt Spannung in der Luft und Freunde des klassischen Death/Doom, die nicht allzu festgefahren sind, werden an dem Album ohne Umschweife ihre Freude haben. 

Anspieltipps: The Fermi Paradox und Cosmic Void Spheres


TRACKLIST

01. The Fermi Paradox
02. Cosmic Void Spheres
03. Macrocosm + Microcosm
04. Spontaneous Synchronization 
05. Hyperdimensional Physics
06. Esoteric Futuristic Visions
07. Geometric Congruence Vortex 


Bewertung: 8,5 von 10 Punkten




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