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Shadowman (Redakteur) - Was war top, was war flop in 2025


2025 war ein Jahr, das eindrucksvoll gezeigt hat, wie lebendig, vielschichtig und widerstandsfähig die Metalszene ist, von den großen internationalen Namen bis tief hinein in den Underground. Es war ein Jahr der starken Statements, der intensiven Live-Momente und der Veröffentlichungen, über die man nicht nur kurz gesprochen, sondern nachhaltig diskutiert hat.

Ein zentrales musikalisches Ausrufezeichen setzte Behemoth mit ihrem neuen Studioalbum, das 2025 erschien. Die Polen bewiesen einmal mehr, warum sie seit Jahrzehnten zur Speerspitze des extremen Metals gehören. Das Album zeigte eine Band, die sich ihrer Identität absolut sicher ist, diese aber dennoch weiterentwickelt: wuchtig, düster, kompromisslos – und gleichzeitig überraschend detailverliebt. Inhaltlich wie musikalisch war dies eine Veröffentlichung, die das Jahr mitprägte und auf vielen Jahresbestenlisten völlig zu Recht ganz oben auftauchte.

Live zeigte sich 2025 ebenfalls von seiner besten Seite. Das Protzen Open Air (Juni 2025) bestätigte erneut seinen Ruf als eines der authentischsten und herzlichsten Underground-Festivals Deutschlands. Mit einem starken Line-up, perfekter Organisation und einer Atmosphäre, die man so nur in Protzen findet, wurde das Festival zu einem Pflichttermin für Fans von Death, Black und Thrash Metal.

Nicht weniger überzeugend präsentierte sich das Party.San Metal Open Air (August 2025), das auch in diesem Jahr internationale Hochkaräter und Underground-Perlen souverän miteinander verband. Die Qualität der Auftritte, der Sound und die treue Community machten deutlich: Party.San bleibt eine feste Institution im europäischen Festivalkalender.

Besonders erfreulich war 2025 jedoch der Blick auf die Undergroundkonzerte und kleineren Festivals, die einmal mehr das Rückgrat der Szene bildeten. Die Heimburger Metalnacht (2025) zeigte eindrucksvoll, wie viel Leidenschaft, Nähe und Ehrlichkeit in lokalen Events steckt. Hier ging es nicht um große Namen, sondern um echte Begegnungen, verschwitzte Clubs und Bands, die sich den Arsch abspielten.

Ebenfalls hervorzuheben ist das Hellfire Over Ilsenburg (2025), das mit viel Herzblut, starkem Billing und einer klaren Szene-Verankerung überzeugte und bewies, dass auch abseits der großen Bühnen Metal gelebt wird – laut, kompromisslos und familiär.

Die zweite Jahreshälfte 2025 war schließlich geprägt von einer bemerkenswerten Dichte an starken Konzerten und richtig guten Veröffentlichungen. Zahlreiche Tourneen führten internationale wie nationale Bands durch wieder volle Clubs, während neue Alben aus nahezu allen Subgenres für Gesprächsstoff sorgten. Selten hatte man das Gefühl, dass ein Herbst und Winter derart musikalisch aufgeladen waren.

Leider gab es aber auch aufgrund schwacher VVK-Zahlen wieder Absagen, die sehr schmerzen, aber es sind auch schwierige Zeiten.

Unterm Strich war 2025 kein Jahr der leisen Töne, sondern eines der klaren Statements. Ein Metaljahr, das gezeigt hat, dass Szene, Musik und Community enger zusammenstehen denn je – und das die Messlatte für 2026 spürbar hoch gelegt hat.

ALBEN DES JAHRES 2025

01. SUN OF THE SUNS – Entanglement
02. KATATONIA - Nightmares as Extensions of the Waking State
03. BEHEMOTH – The Shit ov God
04. SAOR – Amidst the Ruins
05. STILLBIRTH - Survival Protocol
06. GHOST - Skeleta
07. THE GREAT OLD ONES – Kadath
08. HERETOIR – Solastagia
09. AFSKY – Fællesskab
10. KHNVM - Cosmocrator

ANSONSTEN UNBEDINGT ZU ERWÄHNEN SIND…

NAILED TO OBSCURITY - Generation Of The Void
PARADISE LOST - Ascension
HERETOIR - Solastalgia
HEAVEN SHALL BURN - Heimat
KALMEN – Sombre Vaults
SUNKEN – Lykke
THRON – Vurias
DESERTED FEAR - Veins Of Fire
HARAKIRI FOR THE SKY – Scorched Earth
FRAGMENTS OF UNBECOMING - Dawnbringer
NOSTURAACK - Call From The Outer Space

Nach einem starken und richtungsweisenden Metaljahr 2025 richtet sich der Blick nun nach vorne und 2026 verspricht, ein Jahr voller Höhepunkte zu werden. Die Szene zeigt sich selbstbewusst, kreativ und live-orientiert wie lange nicht mehr.

Ein absolutes Schwergewicht im Festival-Sommer wird die 30. Edition des Party.San Metal Open Air (August 2026) sein. Drei Jahrzehnte kompromissloser Extreme Metal, fernab von Trends und Beliebigkeit. Dieses Jubiläum steht sinnbildlich für Kontinuität, Qualität und Szene-Nähe. Alles deutet darauf hin, dass das Party.San 2026 nicht nur ein Festival, sondern ein historischer Moment für den europäischen Extreme Metal wird.

Mit Spannung erwarte ich außerdem die erste Ausgabe des Blasting The Mountains Fest 2026. Neue Festivals bringen frischen Wind und dieses hier startet mit einem klaren Profil und spürbarem Anspruch und als totaler Support zum Underground. Die Premiere verspricht nicht nur starke Bands, sondern auch den Mut, eigene Akzente zu setzen. Gerade solche Veranstaltungen zeigen, dass die Szene lebt und sich stetig weiterentwickelt.

Auch abseits der Festivalbühnen kündigt sich ein äußerst intensives Livejahr an. Besonders hervorzuheben ist die Bombast-Tour im Herbst 2026, bei der Behemoth, Dark Funeral und Dimmu Borgir gemeinsam unterwegs sein werden. Dieses Paket steht sinnbildlich für die Wucht und Relevanz des Extreme Metal: drei Bands, die jeweils für sich seit Jahrzehnten Hallen füllen, vereint auf einer Tour, die schon jetzt als eines der Live-Highlights des Jahres gilt.

Darüber hinaus deutet vieles darauf hin, dass 2026 wieder von richtig geilen Shows geprägt sein wird.

2026 wird spannend und interessant. Jubiläen treffen auf Premieren, etablierte Größen auf neue Impulse. Wenn 2025 die Substanz der Szene bewiesen hat, dann könnte 2026 das Jahr werden, in dem Metal erneut zeigt, wie kraftvoll, relevant und unaufhaltsam er ist. Vor allem auch energiegebend und zu jeder Zeit familiär.




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