Alben des Jahres 2025

DIE Alben DES MONATS (02/26)

Aktuelle Reviews

Q&A - Die Interviews

Tales from the hard side

Wir hörten früher gerne

So fing alles an


Das Hellfire Over Ilsenburg Part IV am 21.03.2026 im Haus der Vereine in Ilsenburg ist restlos ausverkauft. Der veranstaltende Hellbollwerk e.V. zeigt sich überaus erfreut über die starke Resonanz und bedankt sich ausdrücklich bei den Metal-Fans aus der Region sowie bei den zahlreichen Unterstützern von außerhalb. Auf der Bühne stehen 2026: Boeneshakers, Compressor, Here I Vanish, Zeit und Faces Of Fear.

Insbesondere Svenner, Vorstandsvorsitzender und Initiator des Hellfire Over Ilsenburg, betont die Bedeutung dieses Erfolges für den Verein: „Ein ausverkauftes Haus ist für uns als ehrenamtlich arbeitender Verein keine Selbstverständlichkeit. Es bestätigt unsere Arbeit und zeigt, dass die Metal-Szene im Harz und darüber hinaus lebendig und solidarisch ist. Wir sind sehr dankbar für diesen großartigen Support.

Beim diesjährigen Hellfire Over Ilsenburg wird es nicht nur musikalisch heiß hergehen – auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Direkt vor der Location erwartet die Besucherinnen und Besucher ein rustikaler Bratwurstgrill, der in passender Atmosphäre deftige Stärkung bietet. So können sich alle Gäste vor oder zwischen den Shows mit frisch Gegrilltem versorgen und gestärkt in einen unvergesslichen Abend starten.

Am 21.03.2026 erwartet das Publikum im Haus der Vereine (Mühlenstraße 14, 38871 Ilsenburg) ein intensiver Konzertabend. Einlass ist um 17:00 Uhr, Beginn um 18:00 Uhr. 

Weitere Infos erhaltet ihr hier Hellfire Over Ilsenburg 2026 

Im Rahmen der Veranstaltung werden zudem die ersten Bands für das Hellfire Over Ilsenburg 2027 offiziell bekanntgegeben.



Aktuelle Meldungen

N-P

NECROTTED (2014)

"Utopia 2.0" (1.151)

Manchmal kommt man zu einer Band, wie die Jungfrau zum Kinde! Da macht man mit Frank von Accu§er nen Interview und bekommt mal so nebenbei die Abtsgmünder Tech Deather Necrotted empfohlen, die ich selbst namentlich bis Dato noch nicht auf dem Schirm hatte. Also Band kontaktiert, die neue Scheibe „Utopia 2.0“ zugesandt bekommen und aufgedreht um zu schauen, ob es sich wirklich um solch ein Brett handelt, welches (Zitat) „durch den Wechsel in atmosphärische Harmonien eine Tiefe und somit grandiose Dynamik erzielt. Das Deathcore-Must-have!"

Nunja…zumindest eins passt hier gar nicht: Deathcore! Diesen Begriff halte ich für Quatsch, denn Necrotted sind technisch einfach zu beschlagen, um mit anderen Bands dieses Pseudo-Genres in einen Topf geworfen zu werden. Gleich beim Opener „Utopia (We are the light)“ kommt mir unweigerlich Cattle Decapitated in den Sinn, denn genau wie die Gewalt-Deather aus San Diego bolzen die Jungs unbarmherzig los, wobei nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die mir etwas zu extrem getriggerte Bassdrum ein klein wenig auf den Zeiger geht. Das ist wie eine Nähmaschine und zerstört ein klein wenig das organische Gesamtbild, welches durchaus ansprechend ist. Sollte allerdings Drummer Markus Braun tatsächlich so eine Geschwindigkeit ohne Kollabieren hinbekommen, werde ich mich persönlich für meine Vermutung entschuldigen! Was allerdings bei besagten Opener ebenfalls auffällt ist, dass der Sechser es schafft, 3 verschiedene Geschwindigkeiten in einen 3 Minuten langen Song zu packen, wofür manch andere Combo eine komplette Albumtrilogie benötigen. Das zeugt von Können und dem Ansatz, dem Zuhörer nicht nur Einheitskost, sondern richtige Abwechslung bieten zu wollen. Das schaffen sie auch zuweilen, denn „Confiscation day“ (Mein Highlight), das groovende „Xenophobic attitudes“, das sehr nach Aborted klingende „Liberty, equality, brutality“ oer das ebenfalls etwas „langsamer“ ausgefallene „Bigotry unmasked“ sind richtig kleine Perlen, die in der Szene für Aufmerksamkeit und anerkennendes Kopfnicken sorgen dürften. Dagegen stehen aber dann auch Stücke der Marke „Philantropic misanthrope“ oder „Assimilation“, bei der die von Jette so gerne zitierte Phrase „Lieber locker vom Hocker, als hektisch übern Ecktisch“ Anwendung findet, denn hier wäre weniger durchaus mehr gewesen.

Necrotted werden nun nicht unbedingt „The next big thing“, heben sich aber dennoch wohltuend von Einheitsbrei vieler anderer Bands ab, die die gleiche musikalische Attitüde haben. Die Produktion ist ordentlich und bis auf das von mir angesprochene Bassdrum „Problem“ mehr als ansprechend. Vom Songwriting her wünsche ich mir für die Zukunft ein kleines bisschen mehr Eigenständigkeit, damit die talentierte Bande nicht irgendwann mal als Plagiat in die Geschichte des Metals eingeht. Ich aber guter Dinge, dass dies nicht passieren wird!

Bewertung: 7,5 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Step forward
02. Utopia (We are the light)
03. Rebuild and revive
04. Confiscation day
05. Assimilation
06. Bigotry unmasked
07. Xenophobic attitudes
08. Mind control
09. Anthem of the opressed
10. Liberty, equality, brutality
11. United we stand
12. Philantropic misanthrope


FESTIVAL TIPS 2026


SOCIAL MEDIA

Album der Woche

Album des Monats

Album des Jahres

MERCH

70.000 Tons 2024

The new breed

GROTESQUE GLORY

mottenkiste

P P P

ZO SONGCHECK

V.I.P.

alter Z.O.F.F.

Unsere Partner

Join the Army

Damit das klar ist