Label: Eigenveröffentlichung
VÖ: 20.01.2017
Stil: Brutal Death Metal
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Seit 2010 gibt es die Band aus Australien. Jetzt gibt es das erste Lebenszeichen in Form einer selbst veröffentlichten EP namens 'Prophet of Genocide'. Cover und Bandname schliessen auf Brutal Death Metal und den gibt es auch.
Und das Gebotene ist gar nicht mal übel. Klar gibt es hier ordentlich auf die Fresse, aber die Jungs bringen ein wenig Abwechslung in die Songs indem sie auch mal die Bremse betätigen und dann wird es schön fett und groovig. Gleich zu hören im Opener 'Abhorrence of the Weak'. Der startet wuchtig durch um dann im Mittelteil schön groovig abzubremsen. Der Gesang wechselt zwischen tiefen Growls und fiesem Kreischen. Dieser Stil wird natürlich in den anderen Songs fortgesetzt, aber ich finde die Band am stärksten wenn sie vom Gas gehen, sowie am Schluss von dem Track 'Existence', das ist so ein fieser Groove, der alles niederwalzt. 'Still sleeping' ist dann die finale Abrissbirne, erst fegt wieder ein Tornado über einen hinweg und dann kommt die Dampfwalze.
Über den Stil von Abola wundere ich mich nicht, zählen sie doch Bands wie Suffocation oder Cattle Decapitation zu ihren Einflüssen. Der Sound kommt auch schön wuchtig aus den Boxen, Brutal Death Metal Herz was willst du mehr. Die zwanzig Minuten sind auf jeden Fall keine verschwendete Zeit, und Fans dieses Stils könne ja mal auf der Bandcamp-Seite vorbeisurfen und sich das Ding für umme runterladen. Wer aber nicht zwingend alles aus diesem Sektor haben muss, verpasst aber auch nichts.
Bewertung: 7,0 von 10 Punkten
Tracklist:
01. Abhorrence of the Weak
02. Psychedelic Slavery
03. Existence
04. Prophet of Genocide
ABOLA – Prophet of Genocide (2017)
(3.450) - Marcus (7,0/10)

