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CANYON OF THE SKULL – The Desert Winter (2017)

(4.009) - Christian (5,0/10) - Doom Metal

Label: Unsigned/Independent
VÖ: 18.08.2017
Stil: Doom Metal

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Alter Lachs da hab ich ja mal nen ordentliches Pfund in meinem Review Ordner an die die Backe genagelt bekommen. Canyon of the Skull haben sich auf gemacht, um hier mal ein fettes Ausrufezeichen zu setzen.

Das neue Werk trägt den schmucken Namen „The Desert Winter“. Der Brocken ist mal eben rein Instrumental und schlägt mit einer Spielzeit von schlanken 37Minuten locker Slayer’s „Reignin in Blood“ um flockige 10Minuten. Für so ein Teil muss man schon ziemlich dicke Eier haben! Da kann ich an dieser Stelle nur sagen…Respekt. Der Sound sehr natürlich und erdig ausgefallen. Da haben die beiden musikalischen Köpfe Adrian Voorhies (ex-Humut Tabal) an den Drums und Erik Ogershok an den Stromgitarren und am Bass richtig kräftig an den Knöpfen gedreht. Das Konzept ist wirklich sehr ambitioniert. Die Texaner machen hier keine halbe Sachen. Bereits Edge of Sanity haben 1996 mit „Crimson“ in Sachen Mamutwerke Maßstäbe gesetzt. Und auch Insomnium haben mit „Winter’s Gate“ einen 40-minütigen Brocken am Start. Also ich hab mich hier in die beiden genannten Songs mal versucht reinzuhören. Sicher der Stil ist mal in den drei Fällen ein völlig anderer, aber ich versuch hier mal nen Vergleich in Sachen Abwechslungsreichtum, Atmosphäre und wie mich der Song mit reißen und fesseln tut zu finden. So ich hab mir jetzt diese Doom Walze mehrmals auf die Lauscher gegeben. Düster und bedrohlich wirkt das ganze schon und auch sehr beeindruckend, nur fehlt es mir hier an Tiefe und Abwechslungsreichtum. Das ist mir auf Dauer nicht packend genug und teils auch langatmig. Andere haben hier ihre Hausaufgaben besser gemacht. Von daher fällt „The Desert Winter“ bei mir zwar nicht komplett durch, Lüftsprünge mach ich aber jetzt auch nicht.

Fazit: Also so’n Mamutwerk, wie das mir vorliegende von den Texanern Canyon of the Skull sind jetzt nicht unbedingt meine Baustelle. Der künstlerische Aspekt verdient natürlich Respekt keine Frage nur ist mir das persönlich, von der Spielzeit her, viel zu lang.

Bewertung: 5,0 von 10 Punkte

Trackliste:
01. The Desert Winter

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