MAUNRA – VRAK (2026)
(10.514) Clemens (9,1/10) Post Metal
Label: Regain Records
VÖ: 27.11.2026
Stil: Blackened Post/Sludge Metal
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Nach „Monarch“ im Jahre 2022 folgt nun „VRAK“ von MAUNRA aus Österreich! Die Wiener Truppe ist mir sozusagen über den kurzen Dienstweg auf den Tisch geflogen, wäre aber auch so meiner Meinung nach zu Recht in den oberen Punktzahlen gelandet.
Warum? Die Truppe hält halt einfach genau das ein, was ihre Genrebezeichnung verspricht, und das in einer überaus überdurchschnittlichen Qualität.
Hier trifft wirklich schwarzer Post-Black-Metal auf Sludge und Co. Ein Mix, der für mich seitdem immer mehr Sinn ergibt und der ganzen Sache einen feinen musikalischen Geschmack kredenzt. Neben der schön tiefen und mürrisch fiesen Gitarren- und Bassfraktion und dem klaren Schlagzeug überzeugt vor allem die melancholisch fiese und rotzige, leicht verzerrt wirkende Stimme. Das passt und geht perfekt ineinander auf in Kombination mit den Titeln an sich.
Hier gibt es genug Abwechslung innerhalb der Genregrenzen und Überraschungen bzgl. des Songwritings und Co., die das selbsternannte Genre definieren. Der typische Genremix-Titel „H.S.“ eröffnet den Silberling, während „Eye To The Signs“ das Tempo mit Blastbeats und Co. schnell hält. Darauf folgt ein leicht melancholischerer Post-Metal-Song mit „Barren Plains Of Madness“ und so weiter! Und mal ganz ehrlich, was will man mehr? Hier bekommt man gut umgesetzt, was draufsteht. Produziert wurde das Ganze übrigens in den Doom Studios in Linz, gute Arbeit an dieser Stelle!
Fazit: Es steht ja eigentlich schon alles im Text: großartig umgesetzter blackened Post-/Sludge-Metal aus Wien. Hört unbedingt mal rein, sofern ihr nur irgendwie in einer der angrenzenden Musikschubladenbubbles steckt!
ANSPIELTIPPS:
🔥H.S.
🎸Seeker
Bewertung: 9,1 von 10 Punkten
TRACKLIST
01. H.S.
02. Cavities
03. Eyes To The Signs
04. Barren Plains of Madness
05. Seeker
06. Petrifier

